Feuerwehr Teufen Bühler Gais

Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr

Aktuelles


Nacht der offenen Tore bei der Feuerwehr TBG

Ende August ist es so weit: In der ganzen Schweiz und in Liechtenstein läuten Feuerwehrorganisationen das 150-jährige

Jubiläum des Schweizerischen Feuerwehrverbands ein.

 

Die Feuerwehr TBG schliesst sich diesem nationalen Ereignis an und bietet am 30. August einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.

 

Rund 700 Feuerwehren in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein öffnen gemeinsam ihre Depots

und präsentieren sich der Öffentlichkeit .

 

Der TBG ist vorne mit dabei und bietet der Bevölkerung einen vielfältigen Blick hinter die Kulissen.

Alle Depots sind ab 17.00 Uhr - 22.00 Uhr geöffnet. Ein Shuttle Transport verbindet alle Standorte im TBG Land.

Sie erhalten die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge zu besichtigen und mehr über die Aufgaben Ihrer Feuerwehr zu erfahren.

 

Es werden die Autodrehleiter und Strassenrettungseinsätzen vorgeführt . 

18.00 Uhr            Autodrehleiter Demo Teufen

19.00 Uhr            Autodrehleiter Demo Bühler

20.00 Uhr            Autodrehleiter Demo Gais         

21.00 Uhr            Strassenrettungseinsatz Teufen

Besucherinnen und Besucher können so die Feuerwehr hautnah erleben. Kinder haben die Möglichkeit ihre ersten löschversuche zu machen. Die Festwirtschaften in allen Depots sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Kommen sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.Ihre Feuerwehr Teufen Bühler Gais


Ferienpass 2019

Im Rahmen des Appenzeller Ferienpass bzw. „FerienSPASS“ durften vergangene Woche über 30 Kinder den Feuerwehr TBG besuchen. Die Ausbildungsanlage Bächli bietet bester Voraussetzungen für solche Präventionsausbildungen.Während des ereignisreichen Nachmittags lernten die Kinder das richtige Verhalten im Brandfall, durften Einsatzfahrzeuge und Feuerwehr-Ausrüstungen begutachten, den „Grossen“ beim Löschen zuschauen und sogar selber einem „Mini-Brand“ den Garaus machen.

 


Offiziersübung Appenzeller Mittelland

Der alljährliche Ausbildungsabend für Mittelländer Feuerwehroffiziere wurde diese Jahr mit dem Thema E-Autos, Alternative Antriebe abgehalten. Teilnehmer sind alle Offiziere aus dem Stützpunktgebiet der Feuerwehr TBG. Also alle Nachbarn, Stein, Schlatt Halsen, Speicher und Trogen bei denen bei grossen Einsätzen zur Hilfe geeilt wird. Oder Spezialaufträge wie Strassenrettung schwere Ölwehr  ausgeführt wird. Mit dem diesjährigen Thema ist man wieder am Puls. Die Feuerwehren werden vermehrt mit solchen Fahrzeugen bei Einsätzen konfrontiert. Darum ist der Umgang, sei es bei Rettungen oder bei Fahrzeugbränden, nicht immer ganz unproblematisch. Der Brand eines Lithium Ionen Akkus konnte 1:1 beobachtet werden, dies sorgte bei den Beteiligten zu grossem Erstaunen.


Schwäbrig, Brand in Ferienlager

 

Zug 4 des Feuerwehrverbandes TBG übte zusammen mit der Zivilschutzorganisation AR

 

15 junge Männer aus Ferienheim evakuiert

 

Die Übungsanlage sah einen Brandalarm in der Küche einer etwas abgelegenen Ferienkolonie vor. Die Feuerwehr TBG (Zug 4 Gais) und die kantonale Zivilschutzorganisation übten am letzten Montagabend das fachgerechte Vorgehen bei der Evakuierung mehrerer Personen.

 

Monica Dörig

 

Zug 4 des Feuerwehrverbandes  TBG war 12 Minuten nach der Alarmierung im Schwäbrig. Die Ferienkolonie ist engmaschig mit Brandmeldern ausgestattet und verfügt über mehrere Fluchttreppen am Gebäude.

 

In der Realität würde es zwei bis vier Stunden dauern bis eine Mannschaft des Ausserrhoder Zivilschutzes vor Ort wäre, denn ihre Alarmierung funktioniert nicht wie bei der Feuerwehr. «Mitglieder des Zivilschutzes würden nur bei überdimensionalen Ereignissen mit vielen Opfern aufgeboten», erklärte Christoph Grontzki,  Kommandant der Stabskompanie und Einsatzleiter des  ZS. Normalerweise arbeiten Feuerwehr und Polizei zusammen; bei Bedarf werden medizinische Fachleute hinzugezogen (Ambulanz, Care Team etc.). Christoph Grontzki fand es daher besonders wertvoll, gemeinsam mit der Feuerwehr die Schnittstellen der Partnerorganisationen anhand eines  hypothetischen Falls zu üben. «Kommunikation und Übergabe der Opfer ahben sehr  gut funktioniert», bilanzierte er.

 

Samariterinnen und Betreuer

 

Während die Feuerwehrmänner auf zwei Seiten des Ferienhauses  mit Leitern durch Fenster ins Gebäude gelangten um Gäste und Mitarbeitende ausfindig  zu machen und in Sicherheit zu bringen, begannen die Zivilschutzangehörigen auf dem benachbarten Bauernhof ein «Verwundetennest» einzurichten: Sie bauten Zelte mit Liegeplätzen auf und richteten einen Tisch für Anmeldung und Registrierung der Geretteten ein. Man wähle bewusst, mit Rücksicht auf die emotionalen Verfassung von Betroffenen,  einen Platz ohne direkte Einsicht auf das Ereignis, erklärte Grontzki.

 

Mit der Feuerwehr waren auch zwei Alarm-Samariterinnen aufgeboten worden. Sie nahmen Evakuierte in Empfang und brachten sie zur Krankenstation. Sei entscheiden über Behandlung und Weiterweisung an Fachleute. Der Einsatzleiter hat Ambulanz und Rega anvisiert, die sich – im Ernstfall – im «Warteraum» bei der Klinik Gais aufgehalten hätten. Die Zufahrt zum Schwäbrig ist eng und  steil; sie müsste möglichst frei gehalten werden.

 

Gäste und Mitarbeitende gerettet

 

Manche Gäste des Ferienheims wurden erst relativ spät entdeckt, da sie im verwinkelten Holzhaus zunächst nichts von der sich anbahnenden Katastrophe bemerkt hatten. Mit Fluchthauben zur temporären Sauerstoffversorgung über dem Kopf wurden sie von Feuerwehrmännern durch das verrauchte Gebäude und über offizielle Fluchtwege  oder über Leitern abgeseilt in Sicherheit gebracht. Besonders anspruchsvoll war die Bergung von gehbehinderten Personen.

 

Etwa 15 Angehörige des Zivilschutzes mimten die Opfer, etwa gleich viele betreuten sie. Die Übung fand für sie im Rahmen eines regulären Zweitages-WK statt. «In Ausserrhoden gibt es 110 ausgebildete Betreuer im Zivilschutz», erklärte Christoph Grontzki. 40 Minuten nach der Alarmierung waren alle Figuranten gerettet.

 

Eigene Wasserversorgung

 

Die Feuerwehr war mit 25 Mann ausgerückt. Zeitgleich organisierten nach Eintreffen  den Schadenplatz und die Wasserzufuhr. Die Ferienkolonie verfügt über eine eigene Wasserversorgung, einen Hydranten und einen unterirdischen Löschweiher wo einmal ein Bassin gewesen war. Für die Übung wurde dort mittels Motorpumpe Wasser hergeleitet. Im Winter wäre dies allerdings nicht möglich. Dann und auch  falls mehr als die vorhandenen 1400 Kubikmeter Löschwasser benötigt würde, müsst man Wasser  vom Gäbris-Seeli beschaffen, erklärte Kommandant Dominik Krummenacher.

 

Ein junger Gaiser Offizier, Christian Heim, konnte bei der Übung am Montag seine neu erworbenen Kenntnisse aus der Weiterbildung zum Einsatzleiter anwenden. Die Beobachter attestierten ihm in der Schlussbesprechung ruhig und überlegt gearbeitet zu haben. Alle Mitwirkenden  erhielten von den Übungsleitern und Beobachtern Lob für ihren Einsatz  und Tipps «für das nächste Mal». Monica Dörig

 


Einsatzübung Migros Teufen


Für die Feuerwehr Teufen Bühler Gais wäre ein solcher Ernstfall eine Herausforderung: In der Tiefgarage der Migros hat ein Auto Feuer gefangen. Im Laden sind nach wie vor Kunden unterwegs.

Noch gefährlicher als ein Feuer ist ein Feuer in einem geschlossenen Raum. Beispielsweise in einer Tiefgarage. Genau dieses Szenario übten die Feuerwehr Teufen Bühler Gais und der Zivilschutz heute Abend bei der Migros Teufen. Übungsleiter Bruno Schläpfer umreisst die fiktive Ausgangslage: „In der Garage brennt ein Auto. Die Rauchentwicklung ist so stark, dass man da unten kaum noch etwas sieht. Gleichzeitig ist draussenn ein Gaffer mit seinem Auto die Treppe runtergerollt. Und im Laden hat es noch Kunden.“ Für einen solchen Fall müsste sich die Feuerwehr Hilfe holen – bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr St. Gallen. Denn die haben einen grossen Lüfter, der in der Lage ist, so viel Rauch aus einem weitläufigen, unterirdischen Raum zu blasen. Heute Abend stand das Gerät ausnahmsweise schon vor dem Alarm im Teufner Depot bereit, denn es handelt es sich um eine geplante Einsatzübung. „Im Ernstfall müssten wir erst in St. Gallen Bescheid geben. Aber es wäre trotzdem schnell hier“, sagt Bruno Schläpfer. Aber auch ohne den Lüfter stossen die Feuerwehrleute nach der Ankunft sofort in die Tiefgarage vor – ausgerüstet mit Atemschutzmaske, Kopflampe und Wasserschläuchen. Gleichzeitig werden die Kunden aus dem Laden evakuiert und die Rettung der verunglückten Autofahrerin mit ihrem Sohn auf der Rückbank vorbereitet. Die Rollenverteilung ist dabei klar: „Wir kümmern uns um die Evakuierung, dann übernimmt der Zivilschutz“, so Schläpfer.

Im Einsatz waren heute Abend beide Züge. Das wären eigentlich an die 60 Mann. Aber wegen eines anderen Ernsteinsatzes waren nur 45 Feuerwehrleute an der Übung beteiligt. Genug für diesen Einsatz. „Den zweiten Schauplatz mit dem Auto haben wir vorbereitet, damit das Ganze etwas komplexer wird und alle beschäftigt sind“, erklärt Bruno Schläpfer. tiz Tposcht


Intensiver Mai

Mit dem Monat Mai haben wir einen sehr intensiven Monat hinter uns.

An verschieden Kursen und Weiterbildungen wurden unsere Feuerwehrmänner Aus - und Weitergebildet.

 

3 Junge AdF wurden in St. Gallen in die Absturzsicherung eingeführt.

1 Neuer Offizier besuchte den Kurs Einsatzführung 1, der in Teufen stattfand.

12 AdF wurden in Rüte AI  auf der Motorspritze ausgebildet.

3 Kadermitglieder waren in Münsingen, BE an einer Waldbrand Weiterbildung.

 

Nebst den Kursen ausserhalb des TBG war eine interne MS Ausbildung Weiterbildungskurs (Halbtag) auf dem Programm.

Bei diesem Halbtag konnten alle Maschinisten ihr Wissen vertiefen und die Anwendungen trainieren.

 

Der Lektionspass 5 hatte die Technische Hilfe als Inhalt, Hebekissen,Seilzugapparat (Habegger), Umlenkungen mit alternativen Methoden wie Titanverankerungen und Holzpfählen wurden trainiert.

 

Hier einige Bilder und Eindrücke aus dem Monat Mai.

 


Wechsel in FW Kommission

Gilg Leuzinger wird anlässlich seiner letzten Sitzung mit der Autodrehleiter aus dem Gemeindehaus Bühler gehievt.

 

Gilg Leuzinger (links) und Beat Signer

Unzählige Stunden hat die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gilg Leuzinger für die Ausarbeitung des Vertrages für den «Feuerwehrzweckverband TBG» eingesetzt. Nachdem die Stimmberechtigten der drei Gemeinden Teufen, Bühler und Gais dem politischen Begehren mit einer ausserordentlich hohen Zustimmung entsprochen hatte, wurde der Verbandsvertrag im Herbst 2003 von den beteiligten Gemeinden unterzeichnet. Gilg Leuzinger und seine Kommission haben während seiner Amtszeit Arbeitsverträge mit dem Spitalverbund AR wie auch der Assekuranz AR ausgearbeitet. Ebenfalls werden Dienstleistungen den Nachbargemeinden angeboten, beispielsweise das Auffüllen der Atemschutzflaschen. All diese Aufgaben haben dazu geführt, dass auch neue Stellen in der Region geschaffen werden konnten. Der Feuerwehrzweckverband TBG beschäftigt heute drei Mitarbeiter.

Vizepräsident Beat Signer und Nachfolger von Gilg Leuzinger würdigte die langjährigen Leistungen von Gilg Leuzinger in gebührender Form und wünschte ihm und seiner Familie weiterhin gute Gesundheit und viel Musse, um die freiwerdende Zeit geniessen zu können.

 

Im Gegenzug bedankte sich der abtretende Präsident mit beinahe wehmütigen Worten bei den Kommissionsmitgliedern für die stets tolle und respektvolle Zusammenarbeit. Er sei der Feuerwehr immer nahegestanden und habe selber auch aktiv Dienst geleistet, was die Sache für ihn hin und wieder verständlicher machte.

 

Besonders bedankte sich Gilg Leuzinger bei den scheidenden Kommissionsmitgliedern Inge Schmid und Katja Diethelm-Bruhin, beide Politische Vertreterinnen der Gemeinden Bühler und Teufen. 

 

 

 


«Brand in der Klinik Gais»

Ein «brandheisses» Szenario haben am Samstag 18. Mai die Einsatzkräfte des Ausserrhoder Bevölkerungsschutzes geübt. Beteiligt waren rund 100 Personen aus sieben Organisationen.

Ausgangslage der Übung war um 9 Uhr ein fingierter Brandausbruch im 3. Obergeschoss der Klinik Gais. Die Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais musste aus dichtem Rauch Verletzte (dargestellt von Figuranten) retten und Evakuierungen durchführen. Der Rettungsdienst des Spitalverbundes war mit mehreren Ambulanzen vor Ort und kümmerte sich um die Verletzten. Das Care-Team beider Appenzell wurde für die Betreuung der Evakuierten aufgeboten. Die Kantonspolizei übernahm die Gesamteinsatzleitung der Blaulichtorganisationen. Die Klinik beteiligte sich mit ihrem internen Krisenstab an der Übung. Der Gemeindeführungsstab wurde ebenfalls beigezogen, um nach der Bewältigung des Ersteinsatzes zusammen mit der Klinik die weitere Einsatzverantwortung von der Polizei zu übernehmen.

 

Am Mittag wurde die Übung nach einer gemeinsamen Besprechung mit einem von der Gemeinde organisierten Imbiss beendet. Jede einzelne Organisation wird in den nächsten Tagen und Wochen für sich eine detaillierte Auswertung der Erkenntnisse vornehmen.  Diese werden wiederum in die Planung der nächsten Übungen einfliessen. Damit wir eine kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit im Ernstfall erreicht.

 

Ausserrhoder Standard

Dieses koordinierte Vorgehen ist in den letzten zehn Jahren durch stetes Üben zu einem bewährten Standard für die Einsätze des Bevölkerungsschutzes bei Grossereignissen geworden. Sämtliche Partnerorganisationen im Kanton sind mittlerweile mit diesem System vertraut. Die jährlich wiederkehrenden Übungen werden vom Amt für Militär und Bevölkerungsschutz koordiniert und geleitet. Die Gemeinden unterstützen diese regelmässigen Einsatzübungen. Eine ständige Übungsleitung mit Profis aus den einzelnen Organisationen legt jeweils die Übungsszenarien und –ziele fest. Text zvg.


Der Winter ist wieder da

Dem späten Wintereinbruch vom 5.Mai konnten einige Bäume und Äste nicht standhalten. Die Feuerwehr TBG befreite die Pflanzen und Bäume durch abschütteln des Schnees von ihrer Last. Bei einigen konnte nur noch mit der Kettensäge Entlastung geschaffen werden. Durch abtrennen der hängenden Äste wird verhindert das ganze Bäume umstürzen. 

 

Auch die Kultur Landsgemeinde, die diese Jahr in Teufen stattfindet, hatte Pech. 

Das aufgestellte Zirkuszelt litt unter den Schneemassen. Das Nachtessen vom Samstagabend musste kurzfristig verlegt werden. Das Zelt wurde durch die Feuerwehr zusätzlich gesichert und verankert.

Einige Impressionen zum Schneereichen Wochenende.  

 


Neues Fahrzeug, für die FW TBG

Kommandant Dominik Krummenacher schüttelt die Hand von Andreas Sanwald (Sanwald Fahrzeugbau AG). Fotos: TBG

Die Feuerwehr TBG, Teufen Bühler Gais ist um ein Fahrzeug reicher: Diese Woche wurde der neue Iveco Pias geliefert. Gebaut wurde er in der Nachbarschaft in Bühler. Und er soll die Feuerwehr flexibler machen.

„Eine super Sache!“, sagt Kommandant Dominik Krummenacher. Damit meint er nicht nur den neuen Iveco Pias, der diese Woche am Standort Teufen angeliefert wurde. Sondern auch das neue Logistik-System der Feuerwehr Teufen Bühler Gais. Das Geheimnis: Module. „Erinnern Sie sich noch an den Chemiewagen, der nach Holland verkauft wurde?“, fragt er. Dieser schwerfällige Wagen und ein alter Toyota-Bus, der ebenfalls in Rente ging, werden nun durch ein Fahrzeug ersetzt: den Iveco. Möglich ist das dank einer neuen Logistik-Strategie.

Autos einsparen

„Bisher hatte man für viele Einsätze eigene Autos – wie den Chemiewagen. Neu gibt es einfach ein Chemiemodul“, erklärt Krummenacher. Diese bis zu 300 Kilogramm schweren Module sehen aus wie Chromstahl-Trolleys (siehe Fotos). Sie können dank der im Fahrzeug einbauten Rampe in wenigen Minuten ein- oder ausgeladen werden. „So haben wir ein flexibel einsetzbares Fahrzeug, das klein und wenig bleibt.“ Das sei wegen unserer Topographie sehr wichtig. Fahrzeuge mit zu hoher Durchfahrtshöhe können hinderlich sein. Ein weiterer Clou des Neuen: die Doppelkabine. „Wird beispielsweise ein Wasserschaden gemeldet, laden wir das entsprechende Modul – und die Mannschaft gleich mit ein.“ Dasselbe gilt auch für Übungen. Das Fahrzeug ermöglicht einen effizienten und raschen Materialtransport zum Übungsplatz. Dominik Krummenacher hofft, dank dieser Modul-Strategie den Fahrzeugpark in Zukunft noch weiter verkleinern zu können. „Wir ersetzen grundsätzlich nur, was wir wirklich brauchen.“ Die nächste grössere Anschaffung steht im Jahr 2020 an. Der Ersatz für einen Rüstwagen mit Baujahr 1995.

320 Arbeitsstunden

Die Beschaffung des Iveco (rund 150’000 Franken) konnte die Feuerwehr im Einladungsverfahren vergeben. Es gingen drei Offerten ein. Die Ausschreibung gewann ein Unternehmen aus der Nachbarschaft: die Sanwald Fahrzeugbau AG. Dort hat man sich auf die Nische der mittelgrossen Waren- und Personentransportwagen spezialisiert – und Feuerwehren sind beliebte Kunden. „Wir können in diesem Bereich als KMU gut überleben. Der Feuerwehr Teufen Bühler Gais haben wir schon einige Fahrzeuge geliefert“, erzählt Andreas Sanwald. Er hat das Unternehmen im Jahr 2011 von seinem Vater und Gründer Armin Sanwald übernommen. Mit dem neuen Iveco stehen inzwischen drei Sanwald-Fahrzeuge bei der Stützpunktfeuerwehr TBG, in Teufen sowie auch in Bühler und Gais hat es „ein bis zwei“. Der Umbau dieses neuen Fahrzeugs auf Basis einen Iveco Pias mit Allrad braucht seine Zeit. Laut Auftragsbuch wurden in Bühler rund 320 Stunden investiert. Und das, obwohl es sich dabei nicht um eine Neuentwicklung handelt: „Dieses Modell haben wir schon ein paar Mal verkauft.“ Leer wiegt der Iveco rund vier Tonnen. Dank eines zulässigen Maximalgewichts von sieben Tonnen kann die Feuerwehr bis zu drei Tonnen zuladen. Text: tposcht


Unfall im Mühltobel

Nach einem Unfall kurz vor der Mühltobel-Brücke war die Strasse heute Abend für eine Weile gesperrt. Die Feuerwehr Teufen Bühler Gais ist für die Bergung und Unfallsicherung verantwortlich. Kommandant Dominik Krummenacher kann aber nur wenig sagen.

Nur so viel: Bei dem Unfall handelte es sich um eine Auffahrkollision. Die Feuerwehr war mit rund 25 Mann im Einsatz. „Das ist das klassische Aufgebot bei so einem Strassenunfall. Wie müssen ja auf alles gefasst sein“, so Krummenacher. Die Steinerstrasse bzw. Untere Grub wurde grossräumig abgesperrt – um längere Wartezeiten zu verhindern. tiz


Kehricht wartete nicht auf die Verbrennungsanlage

Sachschaden in noch unbestimmter Höhe ist am Mittwochmorgen, 17. April 2019, an einem Kehrichtwagen beim Brand von mitgeführtem Abfall entstanden.

Der Lenker eines Kehrichtwagens war um 06.45 Uhr mit seinen Arbeitskollegen von Appenzell kommend in Richtung Trogen unterwegs, als er auf der Trogenerstrasse in Bühler im Rückspiegel Rauch feststellte und sein Fahrzeug auf dem nächsten Parkplatz anhielt. Bei der anschliessenden Kontrolle musste er feststellen, dass sich ein grosser Teil des bereits am Vortag geladenen Abfalls entzündet hatte und meldete sich bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau. Der in der Folge aufgebotenen Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais gelang es, die brennende Ladung zu löschen und Schlimmeres zu verhindern. Am Fahrzeug bzw. dem Fahrzeugaufbau entstand Schaden in noch nicht bestimmter Höhe. Personen wurden nicht verletzt.


Start ins Übungsjahr

Der Start ins Übungsjahr ist gut angelaufen.

Einige Übungen mit den Themen Grundhandwerk, Verkehrsdienst, Wassertransport, Atemschutz sind bereits absolviert.

 


Alarmübung im Winter

Ein Feuerwehreinsatz bei Schnee und Eis - eine grosse Herausforderung.  Am Montag, 14.Januar 2019 um 19.15 empfingen die Feuerwehrleute vom TBG die Meldung:"Teufen AR Alst 2, Steinerstrasse 17, Brand EFH Eschler" auf ihren Pagern und Smartphones. Für die Einsatzübung konnte die Liegenschaft Steinerstrasse 17 genutzt werden. Das Haus wird demnächst rückgebaut und einem neuen MFH mit freier Aussicht zum Säntis weichen. Das bestehende Objekt ist in Hanglage und sehr komplex gebaut. Der Zugang auf die Südseite des Gebäude ist schwer zugänglich. Geradezu perfekte Bedingungen für eine Feuerwehrübung, welche allen beteiligten einiges abverlangt. Als Rettlinge waren nebst 4 Personen auch 2 Hunde die Aufgabenstellung. Die Reaktionen der Menschen sind schwer vorauszusagen, bei Tieren wird es noch schwieriger. Als Figuranten waren Hundeführer aus Stein und Teufen mit dabei.

Beurteilungspunkte waren: Rettungen, Schadenplatzorganisation ( Winter), Schlauchdienst mit Brandbekämpfung und Sicherheit.

Als Übungsbeobachter beteiligten sich Instruktoren und Kommandanten der Nachbarwehren Stein und Regiwehr. Die Aufgabestellung wurde durch die Beobachter mit einer Gesamtbeurteilung gut bis sehr gut beurteilt. Kdt Dominik Krummenacher zeigt sich äusserst Zufrieden mit dem Einsatz und der Arbeit seiner Mannschaft. Es ist nicht selbstverständlich unter diesen Bedingungen eine derartige Topleistung abzuliefern. Der Start ins Übungsjahr ist bestens geglückt!

 

Der grosse Schnee

 

Der Schnee hält auch die Feuerwehr TGB auf trab. Die grossen Niederschläge haben zur Folge, dass die Hydranten die uns im Einsatzfall mit dem nötige Löschwasser versorgen, tief eingeschneit sind. Eigentlich ist es nicht prinzipiell Sache der Feuerwehr diese freizulegen. Die Gemeinden stellen uns diese Wasserbezüger zur Verfügung.  Da alle Gemeinden und deren Werke sehr intensiv mit der Schneeräumung beschäftigt sind helfen wir mit. 

 

Seit vergangenen Montag werden in Teufen, Bühler und Gais regelmässige Hydranten-Kontrollen durchgeführt. Diese werden wenn nötig vom Schnee befreit und für einen allfälligen Einsatz zugänglich gemacht.

 

Wir sind froh um die Unterstützung der Bevölkerung. Legen Sie die Hydranten in der nähe Ihrer Liegenschaften frei, so sorgen Sie für Ihre eignen Sicherheit und leisten einen Beitrag zum Wohle der Bevölkerung.    

 


Jahresrapport 2018

Jahresrapport 2018

Als Abschluss des Übungsjahres wird jährlich ein Rapport abgehalten, bei welchem alle Mitglieder des TBG teilnehmen.

Dieses Jahr unterlag die Organisation dieses Anlasses dem Löschzug 1 aus Teufen.

 

Die Gruss- und Dankesworte des Teufner Gemeindepräsidenten Reto Altherr wurden im fast voll besetzten Zeughaus Saal entgegengenommen.

Weiter informierte Kommissionspräsident Gilg Leuzinger über die laufenden Geschäfte in der Kommission.

 

 

Rückblick und Verabschiedungen

Die Verabschiedung von Alwin Hasler als abtretender Kommandant wurde mit eindrücklichen Zahlen dargelegt.

Alwin Halser, ist Feuerwehrmann durch und durch. Dies belegen einige Eckpunkte seines Schaffens. 1981 Eintritt in die Feuerwehr Teufen, 1988 Aufnahme bei der Berufsfeuerwehr St. Gallen. In seiner Freizeit war er immer aktiv bei der Milizfeuerwehr Teufen, später TBG. 2008 beendete er seinen Dienst im TBG, jedoch nur temporär. Nach Christian Schmids Rücktritt als erster Kommandant vom TBG wurde die Stelle neu ausgeschrieben. Alwins Arbeitgeber, die Berufsfeuerwehr St. Gallen bewarb sich gemeinsam mit Alwin als Kommandant für den TBG. Diese Funktion erledigte er sodann im Mandat über seinen Arbeitgeber aus St. Gallen. Sehr zielorientiert und weitblickend führte er die Feuerwehr TBG in den vergangenen neun Jahren.

In diesem Jahr muss sich der TBG von acht Mitgliedern verabschieden, drei davon haben die Dienstpflicht von 20 Jahren oder mehr erfüllt.

Einige werden die Feuerwehr aufgrund eines Wohnortwechsels oder aus privaten Gründen verlassen.

 

Ausblick

Dominik Krummenacher neuer Kommandant macht einen Ausblick ins kommende Übungsjahr.

Schwerpunkte sind Anpassungen in den Fahrerübungen und der Ausbau einiger Spezialisten Übungen.

Wald und Vegetationsbrände werden vermehrt ein Thema in unserer Breitengraden.

zwei Einsätze dieser Art wurden im 2018 bekämpft.

Einige Offiziere werden auf diesem Fachgebiet vertieft aus und weitergebildet.

Naturgefahren und Holzschlag nach Stürmen wird ebenfalls stark thematisiert.

Auf die Grundausbildung im Feuerwehr Handwerk wird sehr viel Wert gelegt. Dieses Fundament ist Voraussetzung für Leistungen in Einsätzen, und sonstigen Ausnahmezuständen.

  

Erfreulich sind die Neueintritte, im Laufe des Jahres konnten 11 junge motivierte Männer rekrutiert werden. 

einige habe bereits an Übungen und Einsätzen teilgenommen. Die Kantonale Grundausbildung werden sie Anfang 2019 besuchen.

 

AS Wanderpreis geht nach Gais  

Als letztjährigen Gewinner konnte sich Hansueli Frischknecht aus dem Löschzug 2 nicht mehr durchsetzen.

Im Finale des Atemschutzwettkampf stehen diese Jahr Tobias Scheuzger Zug 1, Christian Graf Zug 2, Matias Ulmann Zug 3 und Beat Bodenmann Zug 4. Für den Einzug ins Final leisteten sie Bestzeiten. Der kräftezehrenden Parcours mit Hindernissen und Geschicklichkeitsübungen, war auch in diesem Jahr wieder sehr Anspruchsvoll.

Die Fragen zum Feuerwehrdienst im Final forderten die Männer auch sehr.

Beat Bodenmann vom Löschzug 4 aus Gais konnte mit seine Leistungen überzeugen und den Wanderpreis nach Gais holen. 

  

 


Neuer Stabsoffizier Daniel Ramseyer


Ausbildungstag Strassenrettung

Die Ausbildung der Strassenrettungsspezialisten TBG und einem Teil des Rettungsdienst SVAR wurde bei sehr schönem warmem Augustwetter durchgeführt. Inhalt des Arbeitstages waren die Fachtechnische an den Werkzeugen, Patienten Betreuung,  sowie die Durchführung zweier Alarmübungen auf der Strasse. Der Vormittag wurde mit Schwerpunkt Schnitttechnik auf drei verschiedenen Arbeitsplätzen abgehalten. Herausforderung wie Seiten- und Dachlagen der Fahrzeuge sind im Einsatz zu erwarten, diese galt es zu trainieren. Zeitgleich wurden in Gais die Grundausbildung im Verkehrsdienst vermittelt. Diese Ausbildung für Notsignalisationen bei Unfällen ist für alle AdF Pflicht. Es wurde eine junge motivierte Truppe  von 10 Mann, davon 4 neu Eintritte, auf ihre Aufgabe am Nachmittag  geschult.  Nach dem Mittagessen war die Alarmmeldung:  Verkehrsunfall Teufen, Wies Tobel mehrere Verletzte. Im Einsatz wurde das erlernte vom Vormittag 1:1 umgesetzt und beurteilt. Der zweite Einsatz fand auf der Umfahrungsstrasse  Verkehrsunfall Ausfahrt Stein Richtung St. Gallen statt. Hier konnte ein weiteres mal das Zusammenspiel der Rettungs Organisationen  geübt werden. Für alle beteiligten wurden die Arbeit auf der Strasse sehr geschätzt. Um 17.00 Uhr konnten die Teilnehmer auf eine Interessanten und Lehrreichen Feuerwehr Samstag zurückschauen. 

Eine saubere Arbeit, auch das saubere verlassen von Arbeitsplätzen gehört beim TBG dazu. Hier wird manch ein Feuerwehrmann zum Hausmann im Freien.


Daniel Ramseyer tritt die Nachfolge von Dominik Krummenacher an

Die Feuerwehrkommission hat an der letzten Sitzung Daniel Ramseyer, Gais zum neuen Stabsoffizier der Regionalen Stützpunktfeuerwehr Teufen-Bühler-Gais gewählt.

Daniel Ramseyer wohnt in Gais, ist langjähriges Mitglied der Feuerwehr und Zugführer. Er tritt am 1. Dezember 2018 die Nachfolge von Dominik Krummenacher an, der zum neuen Kommandanten der Regionalen Stützpunktfeuerwehr TBG gewählt wurde.

Wir gratulieren Daniel Ramseyer zu seiner Wahl und wünschen ihm bei der neuen Aufgabe viel Freude, Befriedigung und einen erfolgreichen Start.

Feuerwehrkommission Feuerwehrzweckverband Teufen – Bühler – Gais


Gewitter am 1. August hatte folgen.

Das starkes Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen beschäftigte die Feuerwehr TBG am Nationalfeiertag.

Die ersten Meldungen trafen gegen 20 Uhr auf den Alarmgeräten ein. Durch überflutete Keller oder undichte Dachfester wurden etwa 20 Einsätze bewältigt. Die Niederschlagsmassen zeigten ihre grösste Wirkung im Raum Niederteufen, dort wurden die meisten Einsätze gefahren. In Bühler und Gais waren weniger Einsätze zu verzeichnen, nebst einer betroffenen Doppelgarage kamen sie glimpflich davon. Durch eindringendes Wasser in die Elektroverteilung  eines Mehrfamilienhauses in Niederteufen wurde dieses Kurzgeschlossen. Der Stromausfall hielt die Bewohner sowie die Feuerwehr auf trab. Der beissende Geruch der durch den Kurzschluss entstand wurde im ganzen Haus verteilt. Mittels Überdruck Belüftung konnte die Luft in der Liegenschaft gereinigt werden. Der aufgeboten Pikettelektriker konnte noch in der selben Nacht den Schaden provisorisch reparieren. 

Auch am folgenden Tag war die Feuerwehr noch einige male im Einsatz. Gefüllte Liftschächte oder Wasser Eintritte während Ferienabwesenheit überraschten auch danach noch einige Bewohner aus Teufen. 

   


Brand während Unterhaltsarbeiten ausgebrochen

Einsatz der Feuerwehr TBG in der Bubenrüti.

 

Sachschaden ist am Freitagmorgen, 20. Juli 2018, bei einem Brand in einem freistehenden Einfamilienhaus im Bereich Bubenrüti in Teufen entstanden. Personen wurden nicht verletzt.

Kurz nach 09.10 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in Teufen, Bubenrüti, brennen würde. In der Folge wurde die Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais aufgeboten. Ihr gelang es, den Brand schnell zu löschen und Schlimmeres zu verhindern.

Zur Klärung der Brandursache bzw. der Frage, ob diese im Zusammenhang mit laufenden Unterhaltsarbeiten steht, wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Außerrhoden beigezogen.

Der Schaden am Gebäude beläuft sich auf mehrere Zehntausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Insgesamt standen rund 40 Funktionäre der Feuerwehr, der Sanität, der Assekuranz und der Polizei im Einsatz.

Kapo AR

 


Mit Traktor ins Tobel gestürzt: Zwei Verletzte

Niederteufen: Selbstunfall mit Traktor.

Am Samstagabend, 7. Juli 2018 ereignete sich auf der Steinerstrasse in Niederteufen ein Selbstunfall. Zwei Personen wurden verletzt.
Um 18:20 Uhr fuhr ein mit zwei Personen besetzter landwirtschaftlicher Traktor von Teufen in Richtung Stein. Der Traktor geriet mit dem Doppelrad an den rechten Strassenrand, fuhr nach links über die Gegenfahrbahn und stürzte rund 20 Meter ins Tobel, wo das Gefährt im Klosterbach zum Stillstand kam.

Die 14-jährige Lenkerin und der 43-jährige Mitfahrer zogen sich mittelschwere Verletzungen zu und mussten mit der Rega und der Ambulanz ins Spital überführt werden. Am Traktor entstand Totalschaden. Für die Bergungsarbeiten wurde die Feuerwehr Teufen Bühler Gais aufgeboten. Die Strasse musste für rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden.


Dominik Krummenacher neuer Feuerwehrkommandant

Dominik Krummenacher, bisher Stabsmitarbeiter, tritt am 1. Januar 2019 die Nachfolge von Feuerwehrkommandant Alwin Hasler an.

 

Nach langer erfolgreicher Kommandantentätigkeit hat Alwin Hasler auf Ende 2018 seinen Rücktritt als Kommandant des Feuerwehrzweckverbandes Teufen-Bühler-Gais erklärt. Für die Wahl eines neuen Kommandanten sind die Gemeinderäte der Verbandsgemeinden zuständig. Die Feuerwehrkommission hat die Stelle in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Teufen öffentlich ausgeschrieben.

Eine Delegation bestehend aus dem Kommissionspräsidenten Gilgian Leuzinger, dem Vizepräsidenten Beat Signer und der Leiterin Personal der Gemeinde Teufen, Judith Alpiger, hat die vorselektionierenden Bewerbungsgespräche geführt. Letztlich wurde durch die Feuerwehrkommission Dominik Krummenacher aus Teufen den zuständigen Gemeinderäten zur Wahl vorgeschlagen.

Dominik Krummenacher arbeitet bereits seit September 2015 als Stabsmitarbeiter beim Feuerwehrzweckverband Teufen-Bühler-Gais. Mit seiner langjährigen Erfahrung bringt er optimale Voraussetzungen mit, um die Funktion des Feuerwehrkommandanten zu bekleiden und darüber hinaus einen möglichst reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Dies wurde auch von den Gemeinderäten von Bühler, Gais und Teufen anerkannt, welche Dominik Krummenacher zum neuen Feuerwehrkommandanten gewählt haben. Durch die Wahl von Dominik Krummenacher wird die Stelle als Stabsmitarbeiter frei. Diese wird ebenfalls öffentlich ausgeschrieben.

Der Gemeinderäte wie auch die Feuerwehrkommission sind überzeugt, mit Dominik Krummenacher eine kompetente Persönlichkeit und grosse Unterstützung für die Verbandsgemeinden Teufen, Bühler und Gais gewonnen zu haben und heissen ihn als neuen Feuerwehrkommandanten herzlich willkommen. Der Stellenantritt erfolgt per 1. Januar 2019.

Dem scheidenden Feuerwehrkommandanten, Alwin Hasler, danken die zuständigen Gremien bereits heute für den grossen Einsatz zugunsten der Feuerwehr und der Sicherheit der Gemeinden Teufen, Bühler und Gais sowie der äusserst guten Zusammenarbeit.

Gemeindekanzlei Teufen


Drei Verletzte nach Zimmerbrand in Gais

In Gais brach kurz vor Mitternacht in einem Zweifamilienhaus ein Brand aus. Drei Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden. Der Gebäudeschaden beläuft sich auf ca. 100‘000.00 Franken. Kurz vor Mitternacht wurden die Bewohner an der Rösslistrasse 28 aufgrund der starken Rauchentwicklung aus dem Schlaf gerissen. Die ausgerückte Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais konnte das Feuer im Untergeschoss lokalisieren und ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten sechs Bewohner das Objekt selbständig verlassen. Drei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Ein Hund musste durch einen Tierarzt versorgt werden. Das Tier war über eine längere Zeit dem Rauch ausgesetzt. Beide Wohneinheiten sind bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die drei unverletzten Personen wurden durch den Gemeindeführungsstab Gais untergebracht.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte das Feuer im Untergeschoss ausgebrochen sein. Zur Klärung der Brandursache hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Ermittlungen aufgenommen.


Ursache bei Stallbrand unklar – war es die Wärmelampe?

 

Hühnerstall in Stein abgebrannt: Auch die Feuerwehr TBG stand im Einsatz.

Am Montagnachmittag, 26. Februar 2018, ist ein Stein ein Kleintierstall abgebrannt. Ein Huhn wurde Opfer der Flammen, Personen wurden keine verletzt.

Um 15.10 Uhr ging auf der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung ein, dass in Stein bei der Örtlichkeit Störgel 459 ein Stall brennt. Die Feuerwehren Stein und Teufen-Bühler-Gais konnten das Feuer rasch löschen. Ein Huhn verbrannte in den Flammen, die übrigen Tiere konnten gerettet werden.

Nach Aussagen der Tierbesitzerin habe sie aufgrund der kalten Temperaturen eine Wärmelampe installiert. Ob die Wärmelampe in Zusammenhang mit der Brandursache steht, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Spurensicherung erfolgt durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.

Kapo AR


Neuartige mobile Sirenen erstmals im Einsatz

Am Mittwoch um 13.30 Uhr ertönten im ganzen Land die Sirenen. Im Ernstfall wird damit die Bevölkerung aufgerufen, das Radio einzuschalten und den Anweisungen zu folgen. Auch in Teufen war erstmals eine der neuen mobilen Sirenen im Einsatz, welche die veralteten Geräte ablösen.

„Dies ist ein Sirenentest. Nichts unternehmen“, tönte es vom kugelrunden weissen Gerät auf dem Dach des Feuerwehrautos. Die neuen mobilen Sirenen ermöglichen auch Sprechdurchsagen. Die Feuerwehr TBG fuhr damit eine vorbestimmte Route in den Aussengebiete der Gemeinden Teufen, Bühler und Gais ab. Den Einsatz der neuen Geräte in Teufen verfolgte auch der Leiter des kantonalen Amtes für Bevölkerungsschutz, Detlev Eberhard. Sämtliche Feuerwehren wurden von ihm in den letzten vier Wochen mit dem neuen Gerät ausgerüstet und instruiert.

Gesamtkantonale Alarmierung von Teufen aus möglich

Die Anwesenheit des kantonalen Bevölkerungsschützers hatte noch einen zweiten Grund. „Teufen ist ein wichtiger Stützpunkt für uns. Die Feuerwehr TBG macht für uns die sogenannte redundante Sicherheitsauslösung. Das heisst, wenn die kantonale Notrufzentrale aus irgendeinem Grund ausfallen würde, hätten wir die Möglichkeit, in Teufen eine Fernauslösung von allen Sirenen im ganzen Kanton wie auch in Innerrhoden zu machen.“

Diesen Auftrag hat die Feuerwehr TBG für den Kanton im Rahmen einer Vereinbarung übernommen. Dafür wurden Angehörige der Feuerwehr TBG speziell instruiert. Die entsprechende Anlage befindet sich in einem Teufner Zivilschutzkommandoposten.


Alarmübung Strassenrettung TBG

Wenn sich eine Siloballe selbständig macht.

Ein verlorener Siloballen, der einen Velofahrer begrub, löste einen Auffahrunfall mit einem auf der Seite liegenden Auto mit insgesamt drei Schwerverletzten und zum Teil eingeklemmten Personen aus. Das war die Ausgangslage für die Feuerwehr TBG, welche die Übungsleiter Walter Zellweger, Teufen und Christian Heim, Gais, vorbereitet hatten.Wenige Minuten nach dem Alarm fuhr bereits das erste Feuerwehrauto von Gais auf den Platz. Zugführer Dani Ramseyer verschaffte sich sofort einen Überblick über die Situation. Nun galt es, Prioritäten zu setzen, bis das Rettungsfahrzeug aus Teufen eintraf. Der Verkehr musste umgeleitet und die Einsatzfahrzeuge eingewiesen werden. Danach galt es, die Verletzten zu betreuen und zu bergen.

Im Ernstfall hätten wohl die Notärzte und die Rega die Betreuung übernommen, in diesem Fall unterstützten die Samariter die Feuerwehr.

Eine knifflige Aufgabe war sicher, wie bewegt man einen fast tonnenschweren Siloballen, ohne den eingeklemmten Radfahrer noch mehr zu verletzen. Mit  Luft Hebekissen wurde er leicht angehoben, musste aber zusätzlich noch mit dem Habegger weggekippt werden.

Eine Person konnte relativ einfach durch die Türe gerettet werden.

Jedoch beim Auto, das auf der Seite lag, musste das Dach aufgeschnitten werden um die verletzte Person zu bergen. Mit viel Routine wurde vorgegangen und der Figurant wurde sanft gerettet.

Eine solche Übung diente nebst der Erfahrung von neuen Situationen auch der Zusammenarbeit der Feuerwehren Teufen, Bühler und Gais. Damit solche Übungen und vor allem auch Ernstfälle rasch und kompetent bewältigt werden können, ist die Feuerwehr immer wieder auf neue Leute angewiesen. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

Bildbericht: Robert Heim

 


Burglind hielt auch ein Teil vom TBG auf trab.

Das Sturmtief fegte am 3.Januar über das TBG -Land, es bescherte uns etwa 10 Einsätze. Die Einsatzplätze beschränkten sich auf Teufen, aus Bühler und Gais gingen keine Meldungen ein. So unberechenbar die Stürme mit ihren heimtückischen Windstössen auch sind, wurden in Teufen vor allem über die Ecken grosser Schaden am Wald angerichtet.

 

Impressionen vom 3. Januar 2018.