Feuerwehr Teufen Bühler Gais

Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr

Aktuelles


Jahresrapport 2019

Bericht: Tüüfner Poscht, Timo Züst

Verstärkung und Auftritt im «Blick»

Beim Jahresrapport heisst die Feuerwehr TBG neue Mitglieder willkommen.

 

Gestern Abend trafen sich die Angehörigen der Feuerwehr Teufen Bühler Gais zum traditionellen Jahresrapport. Dabei zog Kommandant Dominik Krummenacher Bilanz über die geleisteten Einsätze. Und konnte viele «Neue» begrüssen.

«Es war ein sehr intensives, aber gutes Jahr», sagt Dominik Krummenacher. Er zog gestern Abend beim Jahresrapport der Feuerwehr Teufen Bühler Gais (TBG) im Gemeindesaal Bühler nicht nur Bilanz über das Feuerwehrjahr 2019. Sondern auch über sein erstes Jahr als Kommandant. Im Dezember 2018 stand er noch mit seinem Vorgänger Alwin Hasler auf der Bühne. «Ich wusste ja, worauf ich mich einlasse – ich wurde also nicht ins kalte Wasser geworfen», sagt er schmunzelnd. «Und die Aufgabe bleibt sehr, sehr spannend.» Das gilt auch für das Feuerwehrjahr 2019. Im Durchschnitt absolvierte jeder der 120 Angehörigen 14,82 Übungen. Und einer der Einsätze hat es sogar in den «Blick» geschafft.

LKW-Brand und Unfall

Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr hat sich die Anzahl der Einsätze leicht erhöht. Nämlich auf 65 (2018: 58). Allerdings waren sie im Durchschnitt weniger zeitintensiv. Insgesamt waren die Feuerwehrleute 1240,5 Stunden im Einsatz (2018: 1347) «Das hat natürlich auch mit den Stürmen und dem Hochwasser im 2018 zu tun», erklärt Dominik Krummenacher. Aber bei zwei Ernsteinsätzen waren die Feuerwehrmänner der TBG dann doch über 100 Stunden mit Rettung, Räumung und Sicherung beschäftigt. «Der längste Einsatz war der schwere Autounfall am 14. November.» Dieser schlug mit 149 Stunden zu Buche. Grund dafür: Das Unfallauto wurde mehrere Meter davongeschleudert und verursachte so eine grosse Unfallstelle, die gesichert und geräumt werden musste. «Als wir dort ankamen, wussten wir schon, dass das eine längere Sache wird.» Der bildgewaltigste Einsatz war aber sicher der Brand des Stroh-LKWs beim Linde-Kreisel vom 23. August. Aufgrund der komplexen Verkehrslage und der aufwändigen Löscharbeiten – jeder Strohballen musste einzeln durchnässt und zur Überwachung in einen Container gelegt werden – kamen auch hier 110 Einsatzstunden zusammen. «Und natürlich war das Ganze schon nach kürzester Zeit in den Medien zu sehen. Nicht nur lokal, sondern auch im Blick – inkl. Video einer Zuschauerin», erzählt Dominik Krummenacher.

Rekrutierung via Mundpropaganda

Besonders erfreulich für den Kommandanten: Er konnte gestern Abend 13 neue Angehörige der TBG willkommen heissen. «Wir sind zwar personell gut aufgestellt. So viele neue ist aber doch eine Seltenheit.» Dass die TBG keine Nachwuchsprobleme hat, führt Dominik Krummenacher einerseits auf die gute Kameradschaft und andererseits auf seine direkte Rekrutierungsmethode zurück. «Natürlich ist Öffentlichkeitsarbeit auch für uns wichtig. Aber wenn es um neue Mitglieder geht, ist der direkte Draht am effektivsten.» Anders gesagt: Wenn der Kommandant von einem potenziellen, neuen Mitglied hört, ruft er bisweilen gleich selbst an. «Wir sind eine kameradschaftliche, direkte Organisation. Das sollen sie gleich spüren.» Aber auch Verabschiedungen sind Teil des Jahresrapports. Heuer standen zwölf TBG-Mitglieder auf dieser Liste. Drei von ihnen – Kurt Fässler (20 Jahre), Beat Steuble (20) und Matthias Wetter (22) – wurden für ihren langjährigen Einsatz speziell geehrt. Beat Signer, Präsident der Feuerwehrkommission, überreichte ihnen als Dank eine TBG-Grillzange inkl. Handschuh und Grillwurst: «Ich danke euch für euren grossen Einsatz. Ihr wart schon Teil der Feuerwehr, als es die TBG noch nicht gab. Damals wollte man sicherer und professioneller werden. Ich denke, dieses Ziel haben wir erreicht.»

Beat Signer, Präsident der Feuerwehrkommission, verabschiedet drei langjährige Feuerwehr-Mitglieder.

Jubiläums-Jahr

Der Ausblick auf das kommende Jahr ist von Neubeschaffungen und Jubiläen geprägt. Im Frühjahr soll der neue Rüstwagen (Standort Teufen) eingeweiht werden. Zudem startet im 2020 die rollende Neubeschaffung moderner Einsatzkleidung – sie wird zwei Jahre dauern. «Das ist finanziell ein ‘rechter Lupf’. Aber bei der Kleidung wurden in den vergangenen Jahren grosse Fortschritte gemacht», so Dominik Krummenacher. Im nächsten Jahr wird aber auch gefeiert. Denn es ist das 150-jährige Jubiläum des Rettungskorps Teufen und Gais (Bühler ist noch sieben Jahre älter). Gefeiert werden soll das am 3. Mai in Teufen und am 6. Juni in Gais.


ADL, Drehleiterfahrer beim Training

Feingefühl der Maschinisten. Urs Langenegger ist für die Ausbildung der ADL Fahrer zuständig. Um bei Einsätzen mit der nötigen Geduld und Ruhe an die Arbeit zu gehen ist sehr wichtig. Dies ist der Inhalt der letzten Fahrübungen im 2019. Langenegger lässt sich immer etwas spannendes einfallen um seine Fahrer zu fordern. Die erste Übung war mit dem Einreishacken von Hand aus dem Korb Rohrteile die mit einem Draht versehen sind einzusammeln. Diese danach auf der kleinen Stützmauer abzustellen.  Als Steigerung soll mit einem Hacken an der Lastgurte, unten am Korb befestigt, dass montierte Seil in der höhe zum nächsten Anlegepunkt gelegt werden.  Der Fahrer braucht grosses Fingerspitzengefühl, schwankt das Seil oder fährt er zu ruppig klappt es nicht. Auch ist die Sicht aus dem Korb nach unten eine echte Herausforderung, die Distanzen sind sehr schwer einzuschätzen. Urs hat seine ADL Gruppe wieder richtig gefordert.

  

 


Schwerer Verkehrsunfall

Am frühen Donnerstagabend, 15. November, ist es in Teufen zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Zwei Personen mussten verletzt ins Spital überführt werden.

Kurz nach 18.15 Uhr fuhr ein 60-jähriger Autolenker auf der Speicherstrasse von Speicher Richtung Teufen. Auf der Ausserortsstrecke überholte er zwei vor ihm fahrende Personenwagen. Nach dem Überholmanöver verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen gelangte über den rechten Strassenrand hinaus, befuhr eine angrenzende Stützmauer und kam anschliessend wieder auf die Fahrbahn. In der Folge kollidierte er mit einem in die Gegenrichtung fahrenden Personenwagen. Durch den Aufprall mit der Stützmauer lösten sich mehrere Fahrzeugteile, wodurch ein weiterer, nachfolgender Personenwagen beschädigt wurde.

Der Unfallverursacher sowie seine 59-jährige Beifahrerin wurden durch den Zusammenstoss verletzt und mussten mit der Rettungsflugwacht sowie der Ambulanz ins Spital überführt werden. Die weiteren beteiligten Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen sowie der entstandene Drittschaden belaufen sich auf mehrere zehntausend Franken.

Während der Rettungs- und Bergungsmassnahmen sowie der Unfallaufnahme musste die Strecke Teufen – Speicher für rund fünf Stunden gesperrt werden. Durch die aufgebotene Stützpunkt-Feuerwehr Teufen – Bühler – Gais wurde die Strecke gesperrt und eine Umleitung signalisiert. kapo


«Man sollte es nicht unterschätzen»

Die Mitarbeitenden der Gemeinde Teufen hatten es mit Feuer zu tun.

Timo Züst T-Poscht

Gestern fand beim Zivilschutzzentrum Bächli die Brandschutz-Weiterbildung der Gemeindeangestellten statt. Sie lernten dort nicht nur wie ein Feuer in der Theorie zu löschen ist: Sie legten auch selbst Hand an. Dabei hat auch die TP einige Tipps gesammelt.

«Was habt ihr heute gelernt», fragt Feuerwehrkommandant Dominik Krummenacher. Eine der ersten Antworten: «Man sollte es nicht unterschätzen. Jedes Feuer muss man richtig löschen.» Es ist der Abschluss der Brandschutz-Weiterbildung der Gemeindemitarbeitenden an diesem Mittwoch. Sie findet alle drei bis vier Jahre statt. Dabei sind heuer 38 Personen – aus der Verwaltung, dem Bauamt, den Heimen aber auch von der Kinderkrippe Chäferfäscht. Organisiert wurde der Anlass von der Abteilung Betriebe und Sicherheit. Leiter Gallus Hengartner: «Uns ist es wichtig, dass sie nicht nur eine Powerpoint-Präsentation sehen. Sie sollen selbst Hand anlegen können und lernen, was es heisst, einen Feuerlöscher zu bedienen.» Auch ganz wichtig: Die Hemmungen nehmen. Jene gegenüber dem Löschen aber auch gegenüber des Alarmieren. So sagt dann auch Krummenacher bei der Schlussbesprechung: «Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig alarmieren.»

Und was tut man nun, wenn es brennt?

Die TP hat sich beim Feuerwehrkommandanten ein paar Tipps geholt. Hier die wichtigsten:

Richtige Reihenfolge

Wer ein Feuer entdeckt, sollte sich unbedingt an die «Sechs Schritte» halten. Die Reihenfolge hat einen Grund: Mit diesem Vorgehen wird das Risiko von Personen- und Gebäudeschäden so klein wie möglich gehalten. Sie lauten:

1.       Alarmieren – die Feuerwehr ist schneller als man denkt

2.       Retten – sich selbst oder andere

3.       Türen und Fenster verschliessen – das dämmt die Ausbreitung des Feuers ein

4.       Einweisen – was ist wo? Wer muss wo hin?

5.       Löschen – erst jetzt wird das Feuer direkt bekämpft

6.       Lift NIE benützen

Richtiges Löschmittel einsetzten

Auf jedem Feuerlöscher (auch auf Brandschutzdecken) findet man einen Grossbuchstaben. Er steht für die Brandklasse, die dieses Löschmittel effektiv bekämpft. Diese Klassen sind:

A – Feststoffe: Darunter fallen z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien oder Kohle. Eine der häufigsten Brandklassen.

B – Flüssigstoffe: Dazu gehören Benzin, Benzole, Fette, Öle etc.

C – Brände von Gasen (Methan, Propan, Wasserstoff etc.)

D – Brände von Metallen: In dieser Klassen sind auch die Brände von Feuerwerkskörpern zu finden. Sie sind so gefährlich, dass auch die Feuerwehr beim Brand eines Feuerwerkverkaufsstand von einem «Horrorszenario» spricht.

F – Brände von Speiseölen und Fetten: Diese Brandklasse kommt häufig in der Küche vor.

Wie wichtig das Löschen mit dem richtigen Mittel ist, zeigt diese Demonstration (Foto-Galerie). Hier wird ein Fettbrand fälschlicherweise mit Wasser «gelöscht». Das Resultat: ein gewaltiger Feuerpilz. Wie er entsteht, erklärt Dominik Krummenacher: «Ein Liter Wasser wird zu 1700 Liter Wasserdampf. Trifft das Wasser auf das brennende Fett, verwandelt es sich direkt in Wasserdampf. Und da sich Wasserdampf und Fett nicht verbinden, transportiert der Dampf das brennende Fett mit. So entsteht der Feuerpilz.» Richtige Vorgehensweise: Die brennende Pfanne mit dem Deckel oder einer Brandschutzdecke abdecken, den Herd ausstellen und die Pfanne von der heissen Platte nehmen. Das Feuer wird nach einiger Zeit ersticken.

Dem Feuer den Atem und die Energie nehmen

Die wichtigste Lektion des gestrigen Tages war gleichzeitig die einfachste: Was ist ein Feuer? «Für ein Feuer braucht es grundsätzlich drei Komponenten: Sauerstoff, Wärme und einen Brennstoff. Kommen diese drei Pfeiler des Verbrennungsdreiecks im richtigen Verhältnis zusammen, entsteht ein Feuer», so Krummenacher. Wer ein Feuer löschen will, muss dem Dreieck also mindestens einen der Pfeiler entziehen.


Jubiläumsanlass 150 Jahre SFV  in Herisau

(BB) Anlässlich des 150 Jahr Jubiläums des Schweizerischen Feuerwehrverbandes und des Appenzeller Feuerwehrverbandes fand am 9. November 2019 in Herisau ein Fest mit Gedenkfeier und Vorführungen der Feuerwehren statt.

Die Festlichkeiten wurden mit einer Gedenkfeier in der reformierten Kirche in Herisau gestartet, ehe an der Poststrasse die Vorführungen der Feuerwehren begannen. Die Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais zeigte, wie ein Feuerwehreinsatz früher ausgesehen hat. Dazu wurden die Feuerwehrleute mit alten Uniformen und Geräten aus vergangenen Zeiten ausgestattet. Die Feuerwehr Herisau ihrerseits demonstrierte, wie die Feuerwehr heute mit moderner Technik arbeitet. Die Zeiten, als man das Wasser noch durch Manneskraft zum Brandherd pumpen musste sind zum Glück vorbei.

Damals vor 150 Jahren war die Feuerwehr Herisau massgeblich an der Gründung des SFV beteiligt. Allen voran der Herisauer Feuerwehr-Obmann Daniel Oertly. Die Gedenktafel zu seinen Ehren wurde ebenfalls am 9. November 2020 enthüllt. Anschliessend liessen die Feuerwehrleute und ihre Gäste das Fest bei einem Apéro im reformierten Kirchgemeindehaus ausklingen.


Atemschutzausbildung 2019

Training für den Feuerwehrmann. Im TBG soll jeder AdF im Atemschutz ausgebildet sein. Dazu werden einige Übungen im Jahr separat für die AS- Ausbildung gestaltet. Der jährliche Höhepunkt ist die Doppelübung von 4 Stunden intensiv Training.

Das Ausbildungsteam, unter Rolf Oertli und Johannes Schefer, haben für die diesjährige Übung einen besonderen Arbeitsplatz.

In der Langgasse in Gais dürfen wir auf zwei Liegenschaften trainieren die nächstens einer Überbauung weichen müssen.

Inhalt der Ausbildung sind: Einsatz Kellerbrand, Absuchen Retten, Löschtechnik Türöffnung. Die Ausbilder sind immer wieder aufs neue gefordert eine interessante und realitätsnahe Ausbildung zu organisieren. Dies ist dem Team auch dieses Jahr wieder gelungen.


2 Kilometer neue Schläuche

Das Schlauchverlege Fahrzeug vom TBG wurde mit neuen Schläuchen ausgestattet. Im Einsatzgebiet vom TBG gibt es einige abgelegen Orte die mit Löschwasser über weite Distanzen erschlossen werden müssen. Mit der Ersatz Beschaffung der Schläuche sind wir für die Zukunft bestens gerüstet.   hier einige Bilder dazu.


Verletzter und zweimal Totalschaden im Steineggwald

Am Freitag ist es in Teufen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.

Glücklicherweise waren Rettungssanitäter zur Stelle. (Bild: kar)

Am Freitagvormittag 01.11.2019 lenkte ein 41-jähriger Mann sein Auto auf der Hauptstrasse von Teufen in Richtung Speicher. Im Steineggwald kam der Autofahrer mit seinem Fahrzeug über den rechten Strassenrand hinaus und touchierte die Holzleitplanke. Beim Versuch, das Auto wieder auf die Spur zu bringen, geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Auto zur Frontalkollision kam. Dabei erlitt der 73-jährige Fahrzeuglenker unbestimmte Verletzungen. Durch eine zufällig vorbeifahrende Gruppe von Notfallsanitätern wurde der Mann am Unfallort betreut, bevor er durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt wurde. Aufgrund auslaufenden Öls wurde für die Feuerwehr aufgeboten. Für den Abtransport der total beschädigten Fahrzeuge rückte die Pikettgarage aus.


Ausbildungen im Herbst

In den Monaten August und September wird es für die Angehörigen der Feuerwehr spannend und lehrreich.

Es stehen einige Ausbildungen an, vor allem Spezialisten Ausbildungen wie Strassenrettung, Kaderweiterbildung intern und Kantonale Weiterbildungen für Kader stehen an. Hier einige eindrücke zu den Übungen vom Herbst


Bruno Schläpfer ist neuer Feuerwehrinstruktor

Am Freitag wurde in der Kirche von Teufen — nebst 24 weiteren neuen Feuerwehrinstruktoren aus der Ostschweiz — auch Bruno Schläpfer von der Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais brevetiert.

Neu-Feuerwehrinstruktor Bruno Schläpfer aus Teufen (in der Mitte). Links von ihm Fähnrich Johann Herrsche und Jürg Solèr (Direktor AAR), rechts von ihm Walter Hasenfratz (Feuerwehrinspektor AR/AI) sowie Regierungsrat Hansueli Reutegger. (Bild: zVg)

 

Es herrschte eine feierliche Atmosphäre in der Grubenmann-Kirche: nebst Vertretern der kantonalen Gebäudeversicherungen, der Feuerwehrverbände sowie der Politik nahmen auch Feuerwehr-Inspektoren, Gäste sowie die Partnerinnen der Neu-Instruktoren am Anlass teil.

Nach Ansprachen von Regierungsrat Hansueli Reutegger (Verwaltungsratspräsident Assekuranz AR) und Walter Hasenfratz (Feuerwehrinspektor beider Appenzell) wurde die Brevetierung der insgesamt 25 frisch ausgebildeten Männer vollzogen. Zehn von ihnen sind St.Galler. Aus dem Kanton Graubünden waren fünf, aus dem Kanton Zürich ebenso wie aus dem Fürstentum Liechtenstein je drei dabei. Je ein Neu-Instruktor wird künftig in den Kantonen Glarus, Schaffhausen und Thurgau sowie im Appenzellerland wirken.

Der Anlass wurde musikalisch durch Hackbrettspieler Hans Sturzenegger und den Jodelclub Teufen umrahmt, der gesellige Teil fand schliesslich im Saal der «Linde» statt.


Brand Stroh Lastwagen

Das brennt wie Stroh

Beim Lindenkreisel musste die Feuerwehr einen Strohtransporter löschen.

Keine angenehme Situation für den Feierabendverkehr an diesem Freitagnachmittag: Der Lindenkreisel ist teilweise blockiert. Der Grund ist ein Stroh-Transport, der Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehr arbeitet fieberhaft an der Beseitigung von Stroh und Wrack. Die Arbeit ist aber nicht ganz einfach.

Heute war es nichts mit einem ruhigen Wochenausklang. Um 15:24 erhielten die Mitglieder der Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais einen Alarm: „Fahrzeugbrand. Lastwagen mit Stroh brennt beim Lindenkreisel.“ Und genau das fanden sie dort auch vor. Der Lastwagen mit einer grossen Strohladung war wohl nur auf der Durchreise. Just beim Lindenkreisel stellte der Chauffeur dann aber fest, dass seine Ladung Feuer gefangen hatte. „Die Ursache kennen wir nicht. Das könnte irgendetwas gewesen sein“, sagt Feuerwehrkommandant Dominik Krummenacher. Er koordiniert den Einsatz seiner rund 25 Mann (mit Polizei und Hilfsorganisationen rund 40 Mann) und ist entsprechend auf Trab. Er nimmt sich aber kurz Zeit der TP zu erklären, worauf es beim Löschen eines solchen Brandes ankommt. „Die grösste Gefahr ging davon aus, dass das Feuer auf den Lastwagen hätte übergreifen können. Wir mussten also vom Führerhaus nach hinten löschen, um das zu verhindern.“ Dieses Kunststück gelang. Dafür explodierte wegen der grossen Hitze irgendwann einmal ein Reifen. „Das gab einen ganz schönen Knall.“

Mottbrand verhindern

Die grösste Gefahr war damit gebannt. Und laut der Polizei wurde auch niemand verletzt. Aber auch eineinhalb Stunden später haben die Feuerwehrleute noch einiges an Arbeit vor sich. Das Stroh muss eingesammelt und komplett durchnässt werden. „Wir können nicht riskieren, dass es erneut Feuer fängt.“ Die Mulde mit dem Stroh wird dann zur Sicherheit für eine Weile im Bächli angestellt. Und natürlich muss auch der LKW noch abgeschleppt werden. Kurz gesagt: „Das wird noch eine Weile dauern.“ Bis der Kreisel wieder frei ist, muss die Feuerwehr den Verkehr teilweise umleiten. Immerhin: Da der LKW im Kreisel liegenblieb, ist das Vorbeifahren gut möglich. tiz Tposcht

 


Impressionen Nacht der offenen Tore

Nacht der offenen Tore bei der Feuerwehr TBG

Ende August ist es so weit: In der ganzen Schweiz und in Liechtenstein läuten Feuerwehrorganisationen das 150-jährige

Jubiläum des Schweizerischen Feuerwehrverbands ein.

 

Die Feuerwehr TBG schliesst sich diesem nationalen Ereignis an und bietet am 30. August einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.

 

Rund 700 Feuerwehren in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein öffnen gemeinsam ihre Depots

und präsentieren sich der Öffentlichkeit .

 

Der TBG ist vorne mit dabei und bietet der Bevölkerung einen vielfältigen Blick hinter die Kulissen.

Alle Depots sind ab 17.00 Uhr - 22.00 Uhr geöffnet. Ein Shuttle Transport verbindet alle Standorte im TBG Land.

Sie erhalten die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge zu besichtigen und mehr über die Aufgaben Ihrer Feuerwehr zu erfahren.

 

Es werden die Autodrehleiter und Strassenrettungseinsätzen vorgeführt . 

18.00 Uhr            Autodrehleiter Demo Teufen

19.00 Uhr            Autodrehleiter Demo Bühler

20.00 Uhr            Autodrehleiter Demo Gais         

21.00 Uhr            Strassenrettungseinsatz Teufen

Besucherinnen und Besucher können so die Feuerwehr hautnah erleben. Kinder haben die Möglichkeit ihre ersten löschversuche zu machen. Die Festwirtschaften in allen Depots sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Kommen sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.Ihre Feuerwehr Teufen Bühler Gais


Ferienpass 2019

Im Rahmen des Appenzeller Ferienpass bzw. „FerienSPASS“ durften vergangene Woche über 30 Kinder den Feuerwehr TBG besuchen. Die Ausbildungsanlage Bächli bietet bester Voraussetzungen für solche Präventionsausbildungen.Während des ereignisreichen Nachmittags lernten die Kinder das richtige Verhalten im Brandfall, durften Einsatzfahrzeuge und Feuerwehr-Ausrüstungen begutachten, den „Grossen“ beim Löschen zuschauen und sogar selber einem „Mini-Brand“ den Garaus machen.

 


Offiziersübung Appenzeller Mittelland

Der alljährliche Ausbildungsabend für Mittelländer Feuerwehroffiziere wurde diese Jahr mit dem Thema E-Autos, Alternative Antriebe abgehalten. Teilnehmer sind alle Offiziere aus dem Stützpunktgebiet der Feuerwehr TBG. Also alle Nachbarn, Stein, Schlatt Halsen, Speicher und Trogen bei denen bei grossen Einsätzen zur Hilfe geeilt wird. Oder Spezialaufträge wie Strassenrettung schwere Ölwehr  ausgeführt wird. Mit dem diesjährigen Thema ist man wieder am Puls. Die Feuerwehren werden vermehrt mit solchen Fahrzeugen bei Einsätzen konfrontiert. Darum ist der Umgang, sei es bei Rettungen oder bei Fahrzeugbränden, nicht immer ganz unproblematisch. Der Brand eines Lithium Ionen Akkus konnte 1:1 beobachtet werden, dies sorgte bei den Beteiligten zu grossem Erstaunen.


Schwäbrig, Brand in Ferienlager

 

Zug 4 des Feuerwehrverbandes TBG übte zusammen mit der Zivilschutzorganisation AR

 

15 junge Männer aus Ferienheim evakuiert

 

Die Übungsanlage sah einen Brandalarm in der Küche einer etwas abgelegenen Ferienkolonie vor. Die Feuerwehr TBG (Zug 4 Gais) und die kantonale Zivilschutzorganisation übten am letzten Montagabend das fachgerechte Vorgehen bei der Evakuierung mehrerer Personen.

 

Monica Dörig

 

Zug 4 des Feuerwehrverbandes  TBG war 12 Minuten nach der Alarmierung im Schwäbrig. Die Ferienkolonie ist engmaschig mit Brandmeldern ausgestattet und verfügt über mehrere Fluchttreppen am Gebäude.

 

In der Realität würde es zwei bis vier Stunden dauern bis eine Mannschaft des Ausserrhoder Zivilschutzes vor Ort wäre, denn ihre Alarmierung funktioniert nicht wie bei der Feuerwehr. «Mitglieder des Zivilschutzes würden nur bei überdimensionalen Ereignissen mit vielen Opfern aufgeboten», erklärte Christoph Grontzki,  Kommandant der Stabskompanie und Einsatzleiter des  ZS. Normalerweise arbeiten Feuerwehr und Polizei zusammen; bei Bedarf werden medizinische Fachleute hinzugezogen (Ambulanz, Care Team etc.). Christoph Grontzki fand es daher besonders wertvoll, gemeinsam mit der Feuerwehr die Schnittstellen der Partnerorganisationen anhand eines  hypothetischen Falls zu üben. «Kommunikation und Übergabe der Opfer ahben sehr  gut funktioniert», bilanzierte er.

 

Samariterinnen und Betreuer

 

Während die Feuerwehrmänner auf zwei Seiten des Ferienhauses  mit Leitern durch Fenster ins Gebäude gelangten um Gäste und Mitarbeitende ausfindig  zu machen und in Sicherheit zu bringen, begannen die Zivilschutzangehörigen auf dem benachbarten Bauernhof ein «Verwundetennest» einzurichten: Sie bauten Zelte mit Liegeplätzen auf und richteten einen Tisch für Anmeldung und Registrierung der Geretteten ein. Man wähle bewusst, mit Rücksicht auf die emotionalen Verfassung von Betroffenen,  einen Platz ohne direkte Einsicht auf das Ereignis, erklärte Grontzki.

 

Mit der Feuerwehr waren auch zwei Alarm-Samariterinnen aufgeboten worden. Sie nahmen Evakuierte in Empfang und brachten sie zur Krankenstation. Sei entscheiden über Behandlung und Weiterweisung an Fachleute. Der Einsatzleiter hat Ambulanz und Rega anvisiert, die sich – im Ernstfall – im «Warteraum» bei der Klinik Gais aufgehalten hätten. Die Zufahrt zum Schwäbrig ist eng und  steil; sie müsste möglichst frei gehalten werden.

 

Gäste und Mitarbeitende gerettet

 

Manche Gäste des Ferienheims wurden erst relativ spät entdeckt, da sie im verwinkelten Holzhaus zunächst nichts von der sich anbahnenden Katastrophe bemerkt hatten. Mit Fluchthauben zur temporären Sauerstoffversorgung über dem Kopf wurden sie von Feuerwehrmännern durch das verrauchte Gebäude und über offizielle Fluchtwege  oder über Leitern abgeseilt in Sicherheit gebracht. Besonders anspruchsvoll war die Bergung von gehbehinderten Personen.

 

Etwa 15 Angehörige des Zivilschutzes mimten die Opfer, etwa gleich viele betreuten sie. Die Übung fand für sie im Rahmen eines regulären Zweitages-WK statt. «In Ausserrhoden gibt es 110 ausgebildete Betreuer im Zivilschutz», erklärte Christoph Grontzki. 40 Minuten nach der Alarmierung waren alle Figuranten gerettet.

 

Eigene Wasserversorgung

 

Die Feuerwehr war mit 25 Mann ausgerückt. Zeitgleich organisierten nach Eintreffen  den Schadenplatz und die Wasserzufuhr. Die Ferienkolonie verfügt über eine eigene Wasserversorgung, einen Hydranten und einen unterirdischen Löschweiher wo einmal ein Bassin gewesen war. Für die Übung wurde dort mittels Motorpumpe Wasser hergeleitet. Im Winter wäre dies allerdings nicht möglich. Dann und auch  falls mehr als die vorhandenen 1400 Kubikmeter Löschwasser benötigt würde, müsst man Wasser  vom Gäbris-Seeli beschaffen, erklärte Kommandant Dominik Krummenacher.

 

Ein junger Gaiser Offizier, Christian Heim, konnte bei der Übung am Montag seine neu erworbenen Kenntnisse aus der Weiterbildung zum Einsatzleiter anwenden. Die Beobachter attestierten ihm in der Schlussbesprechung ruhig und überlegt gearbeitet zu haben. Alle Mitwirkenden  erhielten von den Übungsleitern und Beobachtern Lob für ihren Einsatz  und Tipps «für das nächste Mal». Monica Dörig

 


Einsatzübung Migros Teufen


Für die Feuerwehr Teufen Bühler Gais wäre ein solcher Ernstfall eine Herausforderung: In der Tiefgarage der Migros hat ein Auto Feuer gefangen. Im Laden sind nach wie vor Kunden unterwegs.

Noch gefährlicher als ein Feuer ist ein Feuer in einem geschlossenen Raum. Beispielsweise in einer Tiefgarage. Genau dieses Szenario übten die Feuerwehr Teufen Bühler Gais und der Zivilschutz heute Abend bei der Migros Teufen. Übungsleiter Bruno Schläpfer umreisst die fiktive Ausgangslage: „In der Garage brennt ein Auto. Die Rauchentwicklung ist so stark, dass man da unten kaum noch etwas sieht. Gleichzeitig ist draussenn ein Gaffer mit seinem Auto die Treppe runtergerollt. Und im Laden hat es noch Kunden.“ Für einen solchen Fall müsste sich die Feuerwehr Hilfe holen – bei den Kollegen der Berufsfeuerwehr St. Gallen. Denn die haben einen grossen Lüfter, der in der Lage ist, so viel Rauch aus einem weitläufigen, unterirdischen Raum zu blasen. Heute Abend stand das Gerät ausnahmsweise schon vor dem Alarm im Teufner Depot bereit, denn es handelt es sich um eine geplante Einsatzübung. „Im Ernstfall müssten wir erst in St. Gallen Bescheid geben. Aber es wäre trotzdem schnell hier“, sagt Bruno Schläpfer. Aber auch ohne den Lüfter stossen die Feuerwehrleute nach der Ankunft sofort in die Tiefgarage vor – ausgerüstet mit Atemschutzmaske, Kopflampe und Wasserschläuchen. Gleichzeitig werden die Kunden aus dem Laden evakuiert und die Rettung der verunglückten Autofahrerin mit ihrem Sohn auf der Rückbank vorbereitet. Die Rollenverteilung ist dabei klar: „Wir kümmern uns um die Evakuierung, dann übernimmt der Zivilschutz“, so Schläpfer.

Im Einsatz waren heute Abend beide Züge. Das wären eigentlich an die 60 Mann. Aber wegen eines anderen Ernsteinsatzes waren nur 45 Feuerwehrleute an der Übung beteiligt. Genug für diesen Einsatz. „Den zweiten Schauplatz mit dem Auto haben wir vorbereitet, damit das Ganze etwas komplexer wird und alle beschäftigt sind“, erklärt Bruno Schläpfer. tiz Tposcht


Intensiver Mai

Mit dem Monat Mai haben wir einen sehr intensiven Monat hinter uns.

An verschieden Kursen und Weiterbildungen wurden unsere Feuerwehrmänner Aus - und Weitergebildet.

 

3 Junge AdF wurden in St. Gallen in die Absturzsicherung eingeführt.

1 Neuer Offizier besuchte den Kurs Einsatzführung 1, der in Teufen stattfand.

12 AdF wurden in Rüte AI  auf der Motorspritze ausgebildet.

3 Kadermitglieder waren in Münsingen, BE an einer Waldbrand Weiterbildung.

 

Nebst den Kursen ausserhalb des TBG war eine interne MS Ausbildung Weiterbildungskurs (Halbtag) auf dem Programm.

Bei diesem Halbtag konnten alle Maschinisten ihr Wissen vertiefen und die Anwendungen trainieren.

 

Der Lektionspass 5 hatte die Technische Hilfe als Inhalt, Hebekissen,Seilzugapparat (Habegger), Umlenkungen mit alternativen Methoden wie Titanverankerungen und Holzpfählen wurden trainiert.

 

Hier einige Bilder und Eindrücke aus dem Monat Mai.

 


Wechsel in FW Kommission

Gilg Leuzinger wird anlässlich seiner letzten Sitzung mit der Autodrehleiter aus dem Gemeindehaus Bühler gehievt.

 

Gilg Leuzinger (links) und Beat Signer

Unzählige Stunden hat die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gilg Leuzinger für die Ausarbeitung des Vertrages für den «Feuerwehrzweckverband TBG» eingesetzt. Nachdem die Stimmberechtigten der drei Gemeinden Teufen, Bühler und Gais dem politischen Begehren mit einer ausserordentlich hohen Zustimmung entsprochen hatte, wurde der Verbandsvertrag im Herbst 2003 von den beteiligten Gemeinden unterzeichnet. Gilg Leuzinger und seine Kommission haben während seiner Amtszeit Arbeitsverträge mit dem Spitalverbund AR wie auch der Assekuranz AR ausgearbeitet. Ebenfalls werden Dienstleistungen den Nachbargemeinden angeboten, beispielsweise das Auffüllen der Atemschutzflaschen. All diese Aufgaben haben dazu geführt, dass auch neue Stellen in der Region geschaffen werden konnten. Der Feuerwehrzweckverband TBG beschäftigt heute drei Mitarbeiter.

Vizepräsident Beat Signer und Nachfolger von Gilg Leuzinger würdigte die langjährigen Leistungen von Gilg Leuzinger in gebührender Form und wünschte ihm und seiner Familie weiterhin gute Gesundheit und viel Musse, um die freiwerdende Zeit geniessen zu können.

 

Im Gegenzug bedankte sich der abtretende Präsident mit beinahe wehmütigen Worten bei den Kommissionsmitgliedern für die stets tolle und respektvolle Zusammenarbeit. Er sei der Feuerwehr immer nahegestanden und habe selber auch aktiv Dienst geleistet, was die Sache für ihn hin und wieder verständlicher machte.

 

Besonders bedankte sich Gilg Leuzinger bei den scheidenden Kommissionsmitgliedern Inge Schmid und Katja Diethelm-Bruhin, beide Politische Vertreterinnen der Gemeinden Bühler und Teufen. 

 

 

 


«Brand in der Klinik Gais»

Ein «brandheisses» Szenario haben am Samstag 18. Mai die Einsatzkräfte des Ausserrhoder Bevölkerungsschutzes geübt. Beteiligt waren rund 100 Personen aus sieben Organisationen.

Ausgangslage der Übung war um 9 Uhr ein fingierter Brandausbruch im 3. Obergeschoss der Klinik Gais. Die Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais musste aus dichtem Rauch Verletzte (dargestellt von Figuranten) retten und Evakuierungen durchführen. Der Rettungsdienst des Spitalverbundes war mit mehreren Ambulanzen vor Ort und kümmerte sich um die Verletzten. Das Care-Team beider Appenzell wurde für die Betreuung der Evakuierten aufgeboten. Die Kantonspolizei übernahm die Gesamteinsatzleitung der Blaulichtorganisationen. Die Klinik beteiligte sich mit ihrem internen Krisenstab an der Übung. Der Gemeindeführungsstab wurde ebenfalls beigezogen, um nach der Bewältigung des Ersteinsatzes zusammen mit der Klinik die weitere Einsatzverantwortung von der Polizei zu übernehmen.

 

Am Mittag wurde die Übung nach einer gemeinsamen Besprechung mit einem von der Gemeinde organisierten Imbiss beendet. Jede einzelne Organisation wird in den nächsten Tagen und Wochen für sich eine detaillierte Auswertung der Erkenntnisse vornehmen.  Diese werden wiederum in die Planung der nächsten Übungen einfliessen. Damit wir eine kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit im Ernstfall erreicht.

 

Ausserrhoder Standard

Dieses koordinierte Vorgehen ist in den letzten zehn Jahren durch stetes Üben zu einem bewährten Standard für die Einsätze des Bevölkerungsschutzes bei Grossereignissen geworden. Sämtliche Partnerorganisationen im Kanton sind mittlerweile mit diesem System vertraut. Die jährlich wiederkehrenden Übungen werden vom Amt für Militär und Bevölkerungsschutz koordiniert und geleitet. Die Gemeinden unterstützen diese regelmässigen Einsatzübungen. Eine ständige Übungsleitung mit Profis aus den einzelnen Organisationen legt jeweils die Übungsszenarien und –ziele fest. Text zvg.


Der Winter ist wieder da

Dem späten Wintereinbruch vom 5.Mai konnten einige Bäume und Äste nicht standhalten. Die Feuerwehr TBG befreite die Pflanzen und Bäume durch abschütteln des Schnees von ihrer Last. Bei einigen konnte nur noch mit der Kettensäge Entlastung geschaffen werden. Durch abtrennen der hängenden Äste wird verhindert das ganze Bäume umstürzen. 

 

Auch die Kultur Landsgemeinde, die diese Jahr in Teufen stattfindet, hatte Pech. 

Das aufgestellte Zirkuszelt litt unter den Schneemassen. Das Nachtessen vom Samstagabend musste kurzfristig verlegt werden. Das Zelt wurde durch die Feuerwehr zusätzlich gesichert und verankert.

Einige Impressionen zum Schneereichen Wochenende.  

 


Neues Fahrzeug, für die FW TBG

Kommandant Dominik Krummenacher schüttelt die Hand von Andreas Sanwald (Sanwald Fahrzeugbau AG). Fotos: TBG

Die Feuerwehr TBG, Teufen Bühler Gais ist um ein Fahrzeug reicher: Diese Woche wurde der neue Iveco Pias geliefert. Gebaut wurde er in der Nachbarschaft in Bühler. Und er soll die Feuerwehr flexibler machen.

„Eine super Sache!“, sagt Kommandant Dominik Krummenacher. Damit meint er nicht nur den neuen Iveco Pias, der diese Woche am Standort Teufen angeliefert wurde. Sondern auch das neue Logistik-System der Feuerwehr Teufen Bühler Gais. Das Geheimnis: Module. „Erinnern Sie sich noch an den Chemiewagen, der nach Holland verkauft wurde?“, fragt er. Dieser schwerfällige Wagen und ein alter Toyota-Bus, der ebenfalls in Rente ging, werden nun durch ein Fahrzeug ersetzt: den Iveco. Möglich ist das dank einer neuen Logistik-Strategie.

Autos einsparen

„Bisher hatte man für viele Einsätze eigene Autos – wie den Chemiewagen. Neu gibt es einfach ein Chemiemodul“, erklärt Krummenacher. Diese bis zu 300 Kilogramm schweren Module sehen aus wie Chromstahl-Trolleys (siehe Fotos). Sie können dank der im Fahrzeug einbauten Rampe in wenigen Minuten ein- oder ausgeladen werden. „So haben wir ein flexibel einsetzbares Fahrzeug, das klein und wenig bleibt.“ Das sei wegen unserer Topographie sehr wichtig. Fahrzeuge mit zu hoher Durchfahrtshöhe können hinderlich sein. Ein weiterer Clou des Neuen: die Doppelkabine. „Wird beispielsweise ein Wasserschaden gemeldet, laden wir das entsprechende Modul – und die Mannschaft gleich mit ein.“ Dasselbe gilt auch für Übungen. Das Fahrzeug ermöglicht einen effizienten und raschen Materialtransport zum Übungsplatz. Dominik Krummenacher hofft, dank dieser Modul-Strategie den Fahrzeugpark in Zukunft noch weiter verkleinern zu können. „Wir ersetzen grundsätzlich nur, was wir wirklich brauchen.“ Die nächste grössere Anschaffung steht im Jahr 2020 an. Der Ersatz für einen Rüstwagen mit Baujahr 1995.

320 Arbeitsstunden

Die Beschaffung des Iveco (rund 150’000 Franken) konnte die Feuerwehr im Einladungsverfahren vergeben. Es gingen drei Offerten ein. Die Ausschreibung gewann ein Unternehmen aus der Nachbarschaft: die Sanwald Fahrzeugbau AG. Dort hat man sich auf die Nische der mittelgrossen Waren- und Personentransportwagen spezialisiert – und Feuerwehren sind beliebte Kunden. „Wir können in diesem Bereich als KMU gut überleben. Der Feuerwehr Teufen Bühler Gais haben wir schon einige Fahrzeuge geliefert“, erzählt Andreas Sanwald. Er hat das Unternehmen im Jahr 2011 von seinem Vater und Gründer Armin Sanwald übernommen. Mit dem neuen Iveco stehen inzwischen drei Sanwald-Fahrzeuge bei der Stützpunktfeuerwehr TBG, in Teufen sowie auch in Bühler und Gais hat es „ein bis zwei“. Der Umbau dieses neuen Fahrzeugs auf Basis einen Iveco Pias mit Allrad braucht seine Zeit. Laut Auftragsbuch wurden in Bühler rund 320 Stunden investiert. Und das, obwohl es sich dabei nicht um eine Neuentwicklung handelt: „Dieses Modell haben wir schon ein paar Mal verkauft.“ Leer wiegt der Iveco rund vier Tonnen. Dank eines zulässigen Maximalgewichts von sieben Tonnen kann die Feuerwehr bis zu drei Tonnen zuladen. Text: tposcht


Unfall im Mühltobel

Nach einem Unfall kurz vor der Mühltobel-Brücke war die Strasse heute Abend für eine Weile gesperrt. Die Feuerwehr Teufen Bühler Gais ist für die Bergung und Unfallsicherung verantwortlich. Kommandant Dominik Krummenacher kann aber nur wenig sagen.

Nur so viel: Bei dem Unfall handelte es sich um eine Auffahrkollision. Die Feuerwehr war mit rund 25 Mann im Einsatz. „Das ist das klassische Aufgebot bei so einem Strassenunfall. Wie müssen ja auf alles gefasst sein“, so Krummenacher. Die Steinerstrasse bzw. Untere Grub wurde grossräumig abgesperrt – um längere Wartezeiten zu verhindern. tiz


Kehricht wartete nicht auf die Verbrennungsanlage

Sachschaden in noch unbestimmter Höhe ist am Mittwochmorgen, 17. April 2019, an einem Kehrichtwagen beim Brand von mitgeführtem Abfall entstanden.

Der Lenker eines Kehrichtwagens war um 06.45 Uhr mit seinen Arbeitskollegen von Appenzell kommend in Richtung Trogen unterwegs, als er auf der Trogenerstrasse in Bühler im Rückspiegel Rauch feststellte und sein Fahrzeug auf dem nächsten Parkplatz anhielt. Bei der anschliessenden Kontrolle musste er feststellen, dass sich ein grosser Teil des bereits am Vortag geladenen Abfalls entzündet hatte und meldete sich bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau. Der in der Folge aufgebotenen Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais gelang es, die brennende Ladung zu löschen und Schlimmeres zu verhindern. Am Fahrzeug bzw. dem Fahrzeugaufbau entstand Schaden in noch nicht bestimmter Höhe. Personen wurden nicht verletzt.


Start ins Übungsjahr

Der Start ins Übungsjahr ist gut angelaufen.

Einige Übungen mit den Themen Grundhandwerk, Verkehrsdienst, Wassertransport, Atemschutz sind bereits absolviert.

 


Alarmübung im Winter

Ein Feuerwehreinsatz bei Schnee und Eis - eine grosse Herausforderung.  Am Montag, 14.Januar 2019 um 19.15 empfingen die Feuerwehrleute vom TBG die Meldung:"Teufen AR Alst 2, Steinerstrasse 17, Brand EFH Eschler" auf ihren Pagern und Smartphones. Für die Einsatzübung konnte die Liegenschaft Steinerstrasse 17 genutzt werden. Das Haus wird demnächst rückgebaut und einem neuen MFH mit freier Aussicht zum Säntis weichen. Das bestehende Objekt ist in Hanglage und sehr komplex gebaut. Der Zugang auf die Südseite des Gebäude ist schwer zugänglich. Geradezu perfekte Bedingungen für eine Feuerwehrübung, welche allen beteiligten einiges abverlangt. Als Rettlinge waren nebst 4 Personen auch 2 Hunde die Aufgabenstellung. Die Reaktionen der Menschen sind schwer vorauszusagen, bei Tieren wird es noch schwieriger. Als Figuranten waren Hundeführer aus Stein und Teufen mit dabei.

Beurteilungspunkte waren: Rettungen, Schadenplatzorganisation ( Winter), Schlauchdienst mit Brandbekämpfung und Sicherheit.

Als Übungsbeobachter beteiligten sich Instruktoren und Kommandanten der Nachbarwehren Stein und Regiwehr. Die Aufgabestellung wurde durch die Beobachter mit einer Gesamtbeurteilung gut bis sehr gut beurteilt. Kdt Dominik Krummenacher zeigt sich äusserst Zufrieden mit dem Einsatz und der Arbeit seiner Mannschaft. Es ist nicht selbstverständlich unter diesen Bedingungen eine derartige Topleistung abzuliefern. Der Start ins Übungsjahr ist bestens geglückt!

 

Der grosse Schnee

 

Der Schnee hält auch die Feuerwehr TGB auf trab. Die grossen Niederschläge haben zur Folge, dass die Hydranten die uns im Einsatzfall mit dem nötige Löschwasser versorgen, tief eingeschneit sind. Eigentlich ist es nicht prinzipiell Sache der Feuerwehr diese freizulegen. Die Gemeinden stellen uns diese Wasserbezüger zur Verfügung.  Da alle Gemeinden und deren Werke sehr intensiv mit der Schneeräumung beschäftigt sind helfen wir mit. 

 

Seit vergangenen Montag werden in Teufen, Bühler und Gais regelmässige Hydranten-Kontrollen durchgeführt. Diese werden wenn nötig vom Schnee befreit und für einen allfälligen Einsatz zugänglich gemacht.

 

Wir sind froh um die Unterstützung der Bevölkerung. Legen Sie die Hydranten in der nähe Ihrer Liegenschaften frei, so sorgen Sie für Ihre eignen Sicherheit und leisten einen Beitrag zum Wohle der Bevölkerung.    

 


Jahresrapport 2018

Jahresrapport 2018

Als Abschluss des Übungsjahres wird jährlich ein Rapport abgehalten, bei welchem alle Mitglieder des TBG teilnehmen.

Dieses Jahr unterlag die Organisation dieses Anlasses dem Löschzug 1 aus Teufen.

 

Die Gruss- und Dankesworte des Teufner Gemeindepräsidenten Reto Altherr wurden im fast voll besetzten Zeughaus Saal entgegengenommen.

Weiter informierte Kommissionspräsident Gilg Leuzinger über die laufenden Geschäfte in der Kommission.

 

 

Rückblick und Verabschiedungen

Die Verabschiedung von Alwin Hasler als abtretender Kommandant wurde mit eindrücklichen Zahlen dargelegt.

Alwin Halser, ist Feuerwehrmann durch und durch. Dies belegen einige Eckpunkte seines Schaffens. 1981 Eintritt in die Feuerwehr Teufen, 1988 Aufnahme bei der Berufsfeuerwehr St. Gallen. In seiner Freizeit war er immer aktiv bei der Milizfeuerwehr Teufen, später TBG. 2008 beendete er seinen Dienst im TBG, jedoch nur temporär. Nach Christian Schmids Rücktritt als erster Kommandant vom TBG wurde die Stelle neu ausgeschrieben. Alwins Arbeitgeber, die Berufsfeuerwehr St. Gallen bewarb sich gemeinsam mit Alwin als Kommandant für den TBG. Diese Funktion erledigte er sodann im Mandat über seinen Arbeitgeber aus St. Gallen. Sehr zielorientiert und weitblickend führte er die Feuerwehr TBG in den vergangenen neun Jahren.

In diesem Jahr muss sich der TBG von acht Mitgliedern verabschieden, drei davon haben die Dienstpflicht von 20 Jahren oder mehr erfüllt.

Einige werden die Feuerwehr aufgrund eines Wohnortwechsels oder aus privaten Gründen verlassen.

 

Ausblick

Dominik Krummenacher neuer Kommandant macht einen Ausblick ins kommende Übungsjahr.

Schwerpunkte sind Anpassungen in den Fahrerübungen und der Ausbau einiger Spezialisten Übungen.

Wald und Vegetationsbrände werden vermehrt ein Thema in unserer Breitengraden.

zwei Einsätze dieser Art wurden im 2018 bekämpft.

Einige Offiziere werden auf diesem Fachgebiet vertieft aus und weitergebildet.

Naturgefahren und Holzschlag nach Stürmen wird ebenfalls stark thematisiert.

Auf die Grundausbildung im Feuerwehr Handwerk wird sehr viel Wert gelegt. Dieses Fundament ist Voraussetzung für Leistungen in Einsätzen, und sonstigen Ausnahmezuständen.

  

Erfreulich sind die Neueintritte, im Laufe des Jahres konnten 11 junge motivierte Männer rekrutiert werden. 

einige habe bereits an Übungen und Einsätzen teilgenommen. Die Kantonale Grundausbildung werden sie Anfang 2019 besuchen.

 

AS Wanderpreis geht nach Gais  

Als letztjährigen Gewinner konnte sich Hansueli Frischknecht aus dem Löschzug 2 nicht mehr durchsetzen.

Im Finale des Atemschutzwettkampf stehen diese Jahr Tobias Scheuzger Zug 1, Christian Graf Zug 2, Matias Ulmann Zug 3 und Beat Bodenmann Zug 4. Für den Einzug ins Final leisteten sie Bestzeiten. Der kräftezehrenden Parcours mit Hindernissen und Geschicklichkeitsübungen, war auch in diesem Jahr wieder sehr Anspruchsvoll.

Die Fragen zum Feuerwehrdienst im Final forderten die Männer auch sehr.

Beat Bodenmann vom Löschzug 4 aus Gais konnte mit seine Leistungen überzeugen und den Wanderpreis nach Gais holen. 

  

 


Ausbildungstag Strassenrettung

Die Ausbildung der Strassenrettungsspezialisten TBG und einem Teil des Rettungsdienst SVAR wurde bei sehr schönem warmem Augustwetter durchgeführt. Inhalt des Arbeitstages waren die Fachtechnische an den Werkzeugen, Patienten Betreuung,  sowie die Durchführung zweier Alarmübungen auf der Strasse. Der Vormittag wurde mit Schwerpunkt Schnitttechnik auf drei verschiedenen Arbeitsplätzen abgehalten. Herausforderung wie Seiten- und Dachlagen der Fahrzeuge sind im Einsatz zu erwarten, diese galt es zu trainieren. Zeitgleich wurden in Gais die Grundausbildung im Verkehrsdienst vermittelt. Diese Ausbildung für Notsignalisationen bei Unfällen ist für alle AdF Pflicht. Es wurde eine junge motivierte Truppe  von 10 Mann, davon 4 neu Eintritte, auf ihre Aufgabe am Nachmittag  geschult.  Nach dem Mittagessen war die Alarmmeldung:  Verkehrsunfall Teufen, Wies Tobel mehrere Verletzte. Im Einsatz wurde das erlernte vom Vormittag 1:1 umgesetzt und beurteilt. Der zweite Einsatz fand auf der Umfahrungsstrasse  Verkehrsunfall Ausfahrt Stein Richtung St. Gallen statt. Hier konnte ein weiteres mal das Zusammenspiel der Rettungs Organisationen  geübt werden. Für alle beteiligten wurden die Arbeit auf der Strasse sehr geschätzt. Um 17.00 Uhr konnten die Teilnehmer auf eine Interessanten und Lehrreichen Feuerwehr Samstag zurückschauen. 

Eine saubere Arbeit, auch das saubere verlassen von Arbeitsplätzen gehört beim TBG dazu. Hier wird manch ein Feuerwehrmann zum Hausmann im Freien.


Gewitter am 1. August hatte folgen.

Das starkes Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen beschäftigte die Feuerwehr TBG am Nationalfeiertag.

Die ersten Meldungen trafen gegen 20 Uhr auf den Alarmgeräten ein. Durch überflutete Keller oder undichte Dachfester wurden etwa 20 Einsätze bewältigt. Die Niederschlagsmassen zeigten ihre grösste Wirkung im Raum Niederteufen, dort wurden die meisten Einsätze gefahren. In Bühler und Gais waren weniger Einsätze zu verzeichnen, nebst einer betroffenen Doppelgarage kamen sie glimpflich davon. Durch eindringendes Wasser in die Elektroverteilung  eines Mehrfamilienhauses in Niederteufen wurde dieses Kurzgeschlossen. Der Stromausfall hielt die Bewohner sowie die Feuerwehr auf trab. Der beissende Geruch der durch den Kurzschluss entstand wurde im ganzen Haus verteilt. Mittels Überdruck Belüftung konnte die Luft in der Liegenschaft gereinigt werden. Der aufgeboten Pikettelektriker konnte noch in der selben Nacht den Schaden provisorisch reparieren. 

Auch am folgenden Tag war die Feuerwehr noch einige male im Einsatz. Gefüllte Liftschächte oder Wasser Eintritte während Ferienabwesenheit überraschten auch danach noch einige Bewohner aus Teufen. 

   


Drei Verletzte nach Zimmerbrand in Gais

In Gais brach kurz vor Mitternacht in einem Zweifamilienhaus ein Brand aus. Drei Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden. Der Gebäudeschaden beläuft sich auf ca. 100‘000.00 Franken. Kurz vor Mitternacht wurden die Bewohner an der Rösslistrasse 28 aufgrund der starken Rauchentwicklung aus dem Schlaf gerissen. Die ausgerückte Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais konnte das Feuer im Untergeschoss lokalisieren und ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten sechs Bewohner das Objekt selbständig verlassen. Drei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Ein Hund musste durch einen Tierarzt versorgt werden. Das Tier war über eine längere Zeit dem Rauch ausgesetzt. Beide Wohneinheiten sind bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die drei unverletzten Personen wurden durch den Gemeindeführungsstab Gais untergebracht.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte das Feuer im Untergeschoss ausgebrochen sein. Zur Klärung der Brandursache hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Ermittlungen aufgenommen.


Ursache bei Stallbrand unklar – war es die Wärmelampe?

 

Hühnerstall in Stein abgebrannt: Auch die Feuerwehr TBG stand im Einsatz.

Am Montagnachmittag, 26. Februar 2018, ist ein Stein ein Kleintierstall abgebrannt. Ein Huhn wurde Opfer der Flammen, Personen wurden keine verletzt.

Um 15.10 Uhr ging auf der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung ein, dass in Stein bei der Örtlichkeit Störgel 459 ein Stall brennt. Die Feuerwehren Stein und Teufen-Bühler-Gais konnten das Feuer rasch löschen. Ein Huhn verbrannte in den Flammen, die übrigen Tiere konnten gerettet werden.

Nach Aussagen der Tierbesitzerin habe sie aufgrund der kalten Temperaturen eine Wärmelampe installiert. Ob die Wärmelampe in Zusammenhang mit der Brandursache steht, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Spurensicherung erfolgt durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.

Kapo AR