Feuerwehr Teufen Bühler Gais

Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr

Aktuelles


Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

 

Brand in einer Garage

 

Am Sonntag, 31. Oktober 2021, ist es in Stein zu einem Brand in einer privaten Garage gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.

 

Kurz nach 12.00 Uhr bemerkten Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus einer privaten Garage, in welcher sich Strohballen befanden. Die ausgerückten Feuerwehren von Stein, Teufen-Bühler-Gais sowie die Berufsfeuerwehr St. Gallen konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf direkt nebenanstehende Gebäude verhindern. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einige Tausend Franken.

 

 

Die Brandursache ist zurzeit unklar und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt.


Heisse Ausbildung TBG 2021

Die komplette Feuerwehr Teufen Bühler Gais übt dieses Wochenende in Gruppen beim «Bächli». Dabei wird das volle Programm abgespult. Dazu gehören eine Brandübung, Material- und Taktik-Schulungen sowie das vollständige Retablieren der Ausrüstung. Der Fokus liegt dabei auf dem Grundsatz: Erst analysieren, dann handeln.  Quelle T- Poscht

Durch das Eisenfenster des Brandhauses dringt der rote Schein des Feuers. Die beiden Brandmeister heben sich durch ihre schwarzen Umhänge von den gelb-orangen Feuerwehleuten ab. Gerade betritt einer von ihnen mit einer alten Stahlpfanne in der Hand die Haus-Ruine. «Er legt etwas Brandbeschleuniger nach, damit das Feuer nicht ausgeht», erklärt Dominik Krummenacher. Der Kommandant der Feuerwehr Teufen Bühler Gais (TBG) ist während dieser Grossübung auf dem Bächli-Areal viel unterwegs. Unter anderem für den Materialtransport zurück ins Depot. Dort wird die neue Brandschutzuniform nach der Übung gereinigt und für den nächsten Einsatz bereitgestellt – genau wie die Atemschutzmasken und die restliche Ausrüstung. Jetzt nimmt er sich aber kurz Zeit für den Journalisten und erklärt das Vorgehen beim Löscheinsatz: «In diesem Szenario ist der Brandraum im Erdgeschoss. Wir üben hier mehrere Herangehensweisen. Das Löschen von oben über die Leiter, den direkten Zugang via Eingangstür und beides gleichzeitig.» Einige Strategien werden aber auf jedem Stockwerk eingesetzt. Zum Beispiel das «Herauskatapultieren» des Rauchs mithilfe des Wasserschlauchs. Der Feuerwehrmann spritzt damit aus einem der Fenster. Durch das austretende, kalte Wasser entsteht ein thermischer Sog, der den Rauch aus dem Raum zieht. «Damit wären wir bei einem der Hauptthemen von heute: der Rauch.»

Jede Situation ist anders

Ein bisschen sieht es nach einer Spielerei aus. In einem der Schulungsräume haben sich einige Feuerwehrleute um ein Modellhaus versammelt. Es besteht aus Plexiglas. Türen und Fenster sind grün oder gelb eingefärbt. Durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem kann der Übungsleiter Dampf bzw. «Rauch» in ausgesuchte Räume blasen. Gerade wird die Sicht in der Tiefgarage deutlich schlechter. «Wo müsst ihr nun die Lüfter hinstellen, um den Rauch möglichst schadenfrei aus dem Gebäude zu kriegen?» Die Feuerwehrleute platzieren Mini-Lüfter, öffnen Türen und Fenster und beobachten, wie sich der Rauch verzieht.

Das Modell hat sich die TBG von der Feuerwehr Herisau ausgeliehen. Und es ist die perfekte Ergänzung zur Aufgabe im nächsten Raum: Hier wird der Einsatz der «echten» Akku-Lüfter in Kombination mit sogenannten Rauch-Vorhängen geübt. «In einem Brandfall ist der Rauch der grössten Schadensfaktor. Wo er eindringt, müssen die Räume komplett gereinigt werden und Maschinen oder Elektronik können kaputtgehen. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es deshalb, den Rauch möglichst klug zu lenken», erklärt Kommandant Dominik Krummenacher. Dabei geht es um den Grundsatz: Erst die Situation analysieren und dann handeln.

Angepasste Taktik

«Früher war es üblich, dass der eine Feuerwehrmann die Tür öffnet und der zweite als erstes zwei Ladungen Wasser in den Raum spritzt – auch wenn da vielleicht gar kein Feuer war.» Solche Ansätze, so Krummenacher, seien mittlerweile überholt. Stattdessen versucht die Feuerwehr den Brandraum möglichst zu isolieren und ihn über den sinnvollsten Weg zu erreichen. «Vielleicht ist das das Fenster, der Balkon oder ein anderer Zugang.» Wenn immer möglich soll so verhindert werden, dass der Rauch über das Treppenhaus – zum Beispiel bei einem Mehrfamilienhaus – in die anderen Wohnungen bzw. Gebäudeteile eindringt. Klar ist aber auch: «Wichtigster Grundsatz bleibt der Schutz von Leib und Leben. Erst wenn das sichergestellt ist, können wir Gebäude, Maschinen und Materialien priorisieren. Im Idealfall gelingt uns aber beides.»  tiz


Feuerwehr erlebt turbulente Stunden

In der Ostschweiz hagelte es in der Nacht auf Sonntag teils heftig. Besonders in beiden Appenzell fiel viel Niederschlag. Ein Feuerwehrkommandant schildert die Einsätze. Dominik Krummenacher, Kommandant der Feuerwehr Teufen Bühler Gais, schildert: «Es war am Samstagabend sehr turbulent. Solche Bilder sind nicht alltäglich.» Bühler sei am stärksten betroffen gewesen von dem Unwetter. Krummenacher erzählt von einem Fabrikgebäude, das geflutet wurde. «Der Hagel hat sich im Untergeschoss rasch verbreitet. Er war ungefähr ein Meter hoch und wie zusammengefroren», so der Kommandant der örtlichen Feuerwehr. Man habe den Hagel mit einer Maschine rausgesaugt. Mehr als sechs Lastwagen wurden mit den Massen aus der Fabrikhalle gefüllt. Zwischen 18 und 24 Uhr hat die Feuerwehr Teufen Bühler Gais am Samstag gesamthaft gegen 30 Einsätze geleistet. Einige Einwohner sind direkt zum Feuerwehrdepot gekommen, um Schäden zu melden. «Das erleben wir bei Hochwasser oft», erklärt Krummenacher. «Wir fragen dann jeweils, wie dringend es ist.» Er appelliere immer wieder an die Bevölkerung, sie sollten angeben, wie prekär die Lage sei. So könne die Feuerwehr besser priorisieren. Der Grossteil der Einsätze der rund 35 Feuerwehrleute war wegen überfluteter Keller. Ein Auto sei von einem kleinen Baum getroffen worden. Verletzt worden sei dort aber niemand, meint Krummenacher. Das Auto habe man bergen können. In Bühler und Gais sind Feuerwehrleute durch die gesamte Ortschaft gefahren, um Schächte freizuschaufeln, damit das Wasser abfliessen kann. Diese beiden Ortschaften wurden vom Unwetter besonders hart getroffen. Der Feuerwehrkommandant sagt: «Im Vorhinein wissen wir jeweils nicht, wo das Unwetter zuschlägt. Im Nachhinein kann man es genau verfolgen.» Am Samstagabend habe man nicht gewusst, wie heftig es im eigenen Einsatzgebiet tatsächlich werde. «Mit dieser Ungewissheit muss man umgehen können. Für mich geht es jeweils darum, alle Mittel so zu formieren, dass wir schlagkräftig arbeiten können. Prognosen machen, ob weitere Einsätze folgen, konnte Krummenacher am Sonntag vor dem Mittag nicht. Er meinte: «Das ist wie Würfeln. Am Samstagabend rechneten wir nach den ersten Niederschlägen auch mit Besserung, dann hat es plötzlich wieder geschüttet.» 20min


Neuer Brandschutz

Die Uniform der Feuerwehr muss nicht nur gut aussehen, sie muss auch einiges können. Am wichtigsten dabei: der Brandschutz. Die aktuellen Brandschutzausrüstung der Feuerwehr Teufen Bühler Gais sind rund zehn Jahre alt. Am Montagabend wurden die neuen eingeweiht.

Der Anlass war durchgetaktet. Und das Fotoshooting auf den Zentimeter genau geplant. Schon Wochen vor der Versammlung auf dem Gaiser Dorfplatz am Montagabend war Kommandant Dominik Krummenacher mit seinem Team vor Ort. Mithilfe eines Tachymeters ermittelten sie die Dimensionen des Platzes. Mit diesen Daten wurde später auf den Computern der Heierli AG die ideale Aufstellung der Angehörigen der Feuerwehr Teufen Bühler Gais errechnet. «Diese genaue Planung ist unverzichtbar. Sonst hat man keine Chance», sagt Dominik Krummenacher. Er spricht aus Erfahrung. Es ist nicht das erste Fotoshooting der versammelten Mannschaft: Im Jahr 2015 entstand eine Serie vor dem Zeughaus Teufen. Nun ist Gais an der Reihe, nächster Schauplatz wird dann Bühler. Aber nicht nur der Hintergrund ist anders – auch die Kleidung. Denn auf diesem Foto tragen die Feuerwehrleute ihre neue Uniform.

Aus der Schweiz

An die 15 Jahre. So lange hält eine Brandschutz-Uniform der Feuerwehrleute im Rotbachtal durchschnittlich. Die aktuellen wurden im Jahr 2009 beschafft. Das bedeutet: In rund fünf Jahren wären sie «durch». So lange wollte Dominik Krummenacher aber nicht warten: «Wir haben die Neubeschaffung vorgezogen, um die Lebensdauer der alten Uniformen zu verlängern. Und flexibler zu werden.» Die Idee: Ein «Tenü A» und ein «Tenü B». So bleibt die Feuerwehr immer einsatzbereit – auch direkt nach einer grossen Übung. «Früher hatten wir häufig das Problem, dass die Uniformen noch in der Wäsche waren, wenn wir schon wieder ausrücken mussten. Dann hiess es: zusammensuchen.» Grund für das häufige Waschen sind die strengeren Einsatz-Hygiene-Vorschriften, die der Gesundheit der Feuerwehrleute dienen. Mit der Doppel-Ausrüstung haben die Angehörigen nun immer eine vollständige Uniform zur Verfügung. Und das «Tenü B» wird dank der selteneren Nutzung noch deutlich länger durchalten.

Günstig sind solche Brandschutzjacken und -hosen nicht. Ein Satz – die Feuerwehr braucht knapp 120 davon – kostet 1200 Franken. «Wir haben uns für das Standard-Modell, also das günstigste, entschieden», so Krummenacher. Dabei setzt die TBG auf ein heimisches Produkt: Die Gallus Hautle AG aus Wittenbach produziert im Tessin. «Das war uns wichtig. Natürlich gibt es auch Konkurrenzprodukte aus dem Ausland. Aber der kleine Preisunterschied rechtfertigt das unserer Meinung nach nicht. Der direkte Service und die schweizerische Wertschöpfung machen das locker wett.»

Wetterglück

In den vergangenen zwei Wochen tobten besonders in der Zentralschweiz teilweise schwere Gewitter. Die Ostschweiz und das Rotbachtal blieben davon grösstenteils verschont. «Wegen Wasser mussten wir im ersten Halbjahr kaum ausrücken», sagt Kommandant Dominik Krummenacher. Trotzdem gab es einiges zu tun. Die 29 Einsätzen in der ersten Jahreshälfte liegen ziemlich genau im Schnitt. Darunter war auch ein besonders herausfordernder Abend: Der tödliche Autounfall, der sich Mitte April in Trogen ereignete. Die TBG war damals von der Ortsfeuerwehr als Unterstützung aufgeboten worden. «Bei solchen Situationen darf ich als Kommandant die emotionale Belastung meiner Feuerwehrleute nicht unterschätzen.» Deshalb habe er auch ein Care-Team aufgeboten, das vor Ort Hilfe anbot. «Das ist genau so wichtig wie eine gute Brandschutzausrüstung. Das eine ist der physische Schutz. Das anderer der psychologische», so Krummenacher.  tiz T-Poscht

Tödlicher Verkehrsunfall in Trogen heute Sonntag 18.04.2021 um 00:30 Uhr

Beim Selbstunfall verstarb eine Beifahrerin noch auf der Unfallstelle. Die Strecke Trogen–Wald war für mehrere Stunden gesperrt.

Eine 19-jährige Frau fuhr mit einer 18-jährigen Beifahrerin kurz nach 00.30 Uhr mit ihrem Auto auf der Wäldlerstrasse von Trogen in Richtung Wald. Kurz nach der Örtlichkeit Bleichi verlor die Lenkerin in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet rechts über den Strassenrand. In der Folge stürzte das Auto einen steilen Abhang hinunter und prallte gegen das Bachbord des Schwendibaches, wo es schliesslich zum Stillstand kam. Die Beifahrerin wurde dabei derart schwer verletzt, dass sie trotz eingeleiteter Reanimationsmassnahmen der aufgebotenen Rettungskräfte noch auf der Unfallstelle verstarb. Die Lenkerin konnte sich mit leichten Verletzungen selbständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Eine Blut- und Urinprobe der Autofahrerin wurde durch die Staatsanwaltschaft angeordnet. Am Auto entstand Totalschaden.

Die Einsatzkräfte der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Feuerwehr, der Rega, des Rettungsdienstes Appenzell Ausserrhoden und des Care-Teams standen über mehrere Stunden im Einsatz.

Die Verkehrsgruppe der Kantonspolizei klärt nun in Zusammenarbeit mit dem kriminaltechnischen Dienst die Unfallursache. Es standen insgesamt 30 Angehörige der Regionalen Stützpunkt-Feuerwehr Teufen, Bühler, Gais und der Feuerwehr Trogen im Einsatz.

Die Strasse zwischen Trogen und Wald war während rund fünf Stunden für den Verkehr gesperrt. hr/kar


Boiler in Brand geraten

In der Nacht auf Donnerstag, 15. April 2021, ist es in Stein zu einem Brand in einem Bauernhaus mit angrenzendem Stall gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.

Die Kantonale Notrufzentrale in Herisau erhielt am Donnerstag, kurz vor 02.00 Uhr, die Meldung, dass im Bereich Gmeinwies in Stein ein Wasserboiler im Keller in Brand geraten sei. Die unverzüglich alarmierten Feuerwehren von Stein und Teufen-Bühler-Gais stellten kein offenes Feuer, jedoch eine starke Rauchentwicklung fest. Während der Feuerwehrarbeiten zeigte sich eine starke Hitzeentwicklung in den Wänden zwischen dem Wohnhaus und dem Stall. Dieser Bereich wurde in der Folge freigelegt und es konnte offenes Feuer erkannt werden, welches sofort gelöscht wurde. In der Zwischenzeit hat sich das Feuer in den Wandzwischenräumen im Stallbereich weiterverbreitet, wodurch eine erneute Rauchentwicklung im Dachstock entstand. Um an den Brandherd zu gelangen, musste die Feuerwehr Teile des Daches aufbrechen. Nach rund vier Stunden waren sämtliche Glutnester gelöscht und es konnte ein Grossbrand verhindert werden. Personen oder Tiere wurden keine verletzt. Die Brandursache dürfte auf einen Defekt des Wasserboilers zurückzuführen sein.

 

 

Es standen rund 70 Angehörige der Feuerwehren Stein und Teufen-Bühler-Gais, sowie Spezialisten der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden und der Assekuranz im Einsatz. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf rund 120'000.--.

KAPO AR Herisau, 15.04.2021


Einsätze um den Jahreswechsel

Kondenswasser in Trocken-Sprinkleranlage. Das gefrorenen Kondensat hat die Sprinkleranlage ausgelöst. Durch die Ausdehnung von Eis in der Leitung ist ein Entleerungshahn abgeschnellt. Dadurch wurde unser Alarm ausgelöst.


Einsatz am höchstgelegenen Objekt in unserem Einsatzgebiet. Kaminbrand, Oberer Gäbris, so lautete die Alarmmeldung. Das Alarmdispositiv wurde unverzüglich hochgefahren. Zu diesem Objekt muss ein längerer Wassertransport erstellt werden. Für den Ersteinsatz haben wir vor Ort ein Wasserreservoir mit einigen m³ Wasser, bei einem grösseren Ereignis wären dieses sehr schnell aufgebraucht. Daher wir ein Wassertransport ab dem Gäbrisseeli aufgebaut. Distanz und Höhenunterschied zum Objekt: Leitung 1330m Höhe 90m. Beim Unteren Gäbris wird ein Ausgleichsbecken mit Druckerhöhungspumpe stationiert. Der Aufbau war in vollem Gange als zum Glück Entwarnung gegeben wurde. Der Kaminbrand war eine optische Täuschung, der eisige Morgen mit dem Sonnenaufgang im Hintergrund, löste dieses Bild aus. Die Alarmierung in solchen Fällen ist immer wichtig, lieber einmal vergebens, als zu spät. Nach der Kontrolle durch den Kaminfeger, konnten wir uns wieder zurückziehen. Danke allen Beteiligten für das schnelle Reagieren. 

Wasserbezugsstelle beim Gäbrisseeli, ADL im Warteraum beim Unteren Gäbris, Schadenplatzorganisation beim Gäbris, vl


Brand Liegenschaft Mehlersweid. Kurz vor Weihnachten rückten wir über eine enge und unwegsame Zufahrt zur Liegenschaft in der Mehlersweid aus. Mensch und Tier retteten sich glücklicherweise selbständig. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Für die Nachlöscharbeiten benötigten wir noch eine gewisse Zeit. Auch hier wurde ein Wassertransport über einige hundert Meter erstellt. Die vorhandenen Hydranten liegen nahe beim Reservoir, dadurch verfügen sie über keinen hohen Druck. Bei jedem Brandeinsatz wird eine zweite, unabhängige  Wasserbezugsstelle aufgesucht und eine zusätzliche Leitung aufgebaut. Diese Herausforderung wurde durch den Einsatzleiter und alle beteiligten Helfer vom TBG bestens bewältigt. 

 


Jahresabschluss 2020

Der Jahresrapport 2020 konnte wegen Covid-19 nicht durchgeführt werden. Trotzdem ist es uns ein Anliegen das Feuerwehrjahr gebührend abzuschliessen. Als Dank für den unermüdlichen Einsatz zugunsten unserer Feuerwehr, haben wir dazu jedem AdF einen Geschenkkorb bereitgestellt mit Spezialitäten aus dem Rotbachtal. Diese Jahr ist ja alles sehr aussergewöhnlich, trotzdem hoffen wir mit diesem Präsent unserer Dankbarkeit Ausdruck verliehen zu haben.

Herzlichen Dank an die Geschäfte

die uns mit ihren regionalen Produkten und Ideen unterstützt haben.


Schweren Herzens......

Am vergangenen Freitag mussten wir uns im kleinen Rahmen von weit über 120 Jahren Feuerwehrerfahrung im TBG verabschieden. Herzlichen Dank für euren langjährigen, grossartigen Einsatz rund um die Uhr. Ihr hättet zum Abschluss auch eine grosse Bühne verdient !!!!! Karin Albendiz, Bruno Fuster, Dani Ramseyer, Christian Andraska, Edi Rechsteiner und Simon Naef. Alles Gute euch allen und geniesst die neu gewonnene Freizeit. Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!


Nachwuchs gesucht.....

Hier gehst zum Abenteuer Feuerwehr, ein Anruf genügt.... Weitere Auskünft erteilt gerne unser Kommandant.


Neuer Rüstwagen,                    Werkzeugkasten auf Rädern

Es war ein besonderer Moment, als der «MAN Typ TGM 13.290 BL FW» mit den drei Wappen Teufens, Bühler und Gais am vergangenen Freitag mit Blaulicht vorfuhr . Feuerwehrkommandant Dominik Krummenacher war mit zwei Kollegen nach Glattbrugg (ZH) zur Firma Rosenbauer gereist, um den neuen Rüstwagen in Empfang zu nehmen. «Das war ein spezieller Tag. Schliesslich haben wir über zwei Jahre darauf hingearbeitet.» Eine Beschaffung in diesem Ausmass ist für eine regionale Feuerwehr eine Seltenheit. Die Lebensdauer eines solchen Fahrzeugs beträgt zwischen 25 und 30 Jahren. Das relativiert denn auch den budgetierten Aufwand von 500’000 Franken. Darin enthalten sind sowohl das Fahrzeug, als auch der ausgeklügelte Aufbau und die Spezialwerkzeuge. Und: «Wir werden sicher unter diesem Betrag bleiben.» Möglich ist das dank intensiver Marktforschung, öffentlicher Ausschreibung und einer Fokussierung auf das Wesentliche. Abstriche bei Qualität oder Funktionalität mussten dafür aber keine gemacht werden. Das ist für den Ernstfall entscheidend – denn dann muss es schnell gehen.

 

Alles an seinem Platz

 

«Bei grösseren Einsätzen ist er immer dabei. Insbesondere bei Strassenrettungen.» Der Rüstwagen ist der «Werkzeugkasten auf Rädern» der Feuerwehr. Er enthält fast alles, was die Feuerwehrleute brauchen. Von einfachem Handwerkezug wie Axt, Schaufel und Pickel über eine Akku betriebene Spreiz- und Schneidezange, Habegger mit dem nötigen Zubehör, diverse Boxen voller Ersatz- und Kleinteile bis hin zu einem 50-KW-Generator. Diesen zog die Feuerwehr bewusst dem etwas schwächeren 30-KW-Modell vor. «Es ging uns hauptsächlich um die Schmutzwasserpumpen im Gebiet Eggli und um die Grundwasserpumpen in Bühler und Gais. Damit können wir diese im Notfall für eine Übergangszeit mit genügend Strom versorgen», erklärt Dominik Krummenacher. Aber nicht nur die Wahl des Generators ist überdacht. Die Platzierung jeder Kiste, jedes Werkzeugs wurde genau geprüft und vor dem Bau getestet. «Als das Grundgerüst stand, packten wir alles ein und fuhren damit zum Fahrzeugbauer. Vor Ort suchten wir dann gemeinsam die besten Lösungen.» Das Resultat ist beeindruckend. Mit wenigen Handgriffen – oft reicht dafür eine Hand – können die leichten Alu-Elemente auseinandergeschoben oder aufgeklappt werden. Dazu gehören auch vier Rollcontainer. Für sie wurden separate Offerten eingeholt. «Dabei ging es um den Preis, aber auch um das beste System. Je nach Modell und Bremsmechanismus fallen bei diesen Containern deutlich mehr Wartungsarbeiten an», so Krummenacher. Die Auswahl fiel auf eine simple, aber sehr stabile Variante. Die Räder werden hier mit dem Eigengewicht der Kisten gebremst. Und ein weiteres, wichtiges Detail: Trotz der üppigen Ausstattung des neuen Rüstungswagens hat die Feuerwehr bei aktuell 12 Tonnen noch Gewichtsreserven. Denn das Chassis ist für ein Gesamtgewicht von maximal 16 Tonnen ausgelegt.

 

Intensive Marktforschung

 

Ein Blick in den Fahrzeugausweis des alten Rüstwagens zeigt: Er wurde im Jahr 1995 in Verkehr gesetzt. Damit hat er der Feuerwehr 25 Jahre lang gute Dienste geleistet. Mindestens so lange soll auch der neue Träger der Nummer «AR 11117» in Betrieb sein. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Dominik Krummenacher viel Zeit in die Erstellung des 16 seitigen Pflichtenhefts investiert. Es diente als Grundlage für die fünf Fahrzeugbauer, die eine Offerte eingereicht hatten. «Ausschlaggebend für das Grundmodell waren die Grösse, die Technik, der Preis und insbesondere die Kabine.» Diese hat den Vorteil, dass sie sechs Feuerwehrleute fassen kann ohne, dass dafür zu viel Stauraum geopfert werden muss. «Diese L-Kabine habe ich bei der Feuerwehr Speicher begutachtet und war sofort überzeugt.» Mit dem «MAN Typ TGM 13.290 BL FW» hat man sich für einen LKW mittlerer Grösse entschieden. Er ist für den Einsatz im Rotbachtal besser geeignet als die deutlich grösseren und weniger wendigen Modelle. Auch die Höhe war ein wichtiger Faktor: «Mit unter 3,2 Metern kommen wir noch überall durch – auch beim Pfauen. (Video unten)» Bis der Werkvertrag mit «Rosenbauer» schliesslich unterzeichnet war, brauchte es eineinhalb Jahr Vorbereitung und 20 Sitzungen. Dazu kamen weitere Besprechungen mit dem Fahrzeugbauer während der Produktion. Und natürlich Corona bedingte Verzögerungen. Entsprechend glücklich sind Dominik Krummenacher und sein Team nun über die erfolgreiche Auslieferung. «Es ist genau das Resultat, das wir uns erhofft hatten. Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt.» tiz Tüüfner Post


Covid-19, ausserordentliche Lage

Auch die Feuerwehren leisten Ihren Beitrag zur Verhinderung und Ausbreitung des Covid. Oberste Priorität hat die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft. Der Gesamte Ausbildungs- und Übungsbetrieb wurde eingestellt. Durch diese Massnahmen soll die Ausbreitung möglichst verhindert werden.

Bei Einsätzen sind wir nach wie vor rund um die Uhr für unsere Bevölkerung da.

Im Notfall 118

 


ADL, Drehleiterfahrer beim Training

Feingefühl der Maschinisten. Urs Langenegger ist für die Ausbildung der ADL Fahrer zuständig. Um bei Einsätzen mit der nötigen Geduld und Ruhe an die Arbeit zu gehen ist sehr wichtig. Dies ist der Inhalt der letzten Fahrübungen im 2019. Langenegger lässt sich immer etwas spannendes einfallen um seine Fahrer zu fordern. Die erste Übung war mit dem Einreishacken von Hand aus dem Korb Rohrteile die mit einem Draht versehen sind einzusammeln. Diese danach auf der kleinen Stützmauer abzustellen.  Als Steigerung soll mit einem Hacken an der Lastgurte, unten am Korb befestigt, dass montierte Seil in der höhe zum nächsten Anlegepunkt gelegt werden.  Der Fahrer braucht grosses Fingerspitzengefühl, schwankt das Seil oder fährt er zu ruppig klappt es nicht. Auch ist die Sicht aus dem Korb nach unten eine echte Herausforderung, die Distanzen sind sehr schwer einzuschätzen. Urs hat seine ADL Gruppe wieder richtig gefordert.

  

 


«Man sollte es nicht unterschätzen»

Die Mitarbeitenden der Gemeinde Teufen hatten es mit Feuer zu tun.

Timo Züst T-Poscht

Gestern fand beim Zivilschutzzentrum Bächli die Brandschutz-Weiterbildung der Gemeindeangestellten statt. Sie lernten dort nicht nur wie ein Feuer in der Theorie zu löschen ist: Sie legten auch selbst Hand an. Dabei hat auch die TP einige Tipps gesammelt.

«Was habt ihr heute gelernt», fragt Feuerwehrkommandant Dominik Krummenacher. Eine der ersten Antworten: «Man sollte es nicht unterschätzen. Jedes Feuer muss man richtig löschen.» Es ist der Abschluss der Brandschutz-Weiterbildung der Gemeindemitarbeitenden an diesem Mittwoch. Sie findet alle drei bis vier Jahre statt. Dabei sind heuer 38 Personen – aus der Verwaltung, dem Bauamt, den Heimen aber auch von der Kinderkrippe Chäferfäscht. Organisiert wurde der Anlass von der Abteilung Betriebe und Sicherheit. Leiter Gallus Hengartner: «Uns ist es wichtig, dass sie nicht nur eine Powerpoint-Präsentation sehen. Sie sollen selbst Hand anlegen können und lernen, was es heisst, einen Feuerlöscher zu bedienen.» Auch ganz wichtig: Die Hemmungen nehmen. Jene gegenüber dem Löschen aber auch gegenüber des Alarmieren. So sagt dann auch Krummenacher bei der Schlussbesprechung: «Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig alarmieren.»

Und was tut man nun, wenn es brennt?

Die TP hat sich beim Feuerwehrkommandanten ein paar Tipps geholt. Hier die wichtigsten:

Richtige Reihenfolge

Wer ein Feuer entdeckt, sollte sich unbedingt an die «Sechs Schritte» halten. Die Reihenfolge hat einen Grund: Mit diesem Vorgehen wird das Risiko von Personen- und Gebäudeschäden so klein wie möglich gehalten. Sie lauten:

1.       Alarmieren – die Feuerwehr ist schneller als man denkt

2.       Retten – sich selbst oder andere

3.       Türen und Fenster verschliessen – das dämmt die Ausbreitung des Feuers ein

4.       Einweisen – was ist wo? Wer muss wo hin?

5.       Löschen – erst jetzt wird das Feuer direkt bekämpft

6.       Lift NIE benützen

Richtiges Löschmittel einsetzten

Auf jedem Feuerlöscher (auch auf Brandschutzdecken) findet man einen Grossbuchstaben. Er steht für die Brandklasse, die dieses Löschmittel effektiv bekämpft. Diese Klassen sind:

A – Feststoffe: Darunter fallen z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien oder Kohle. Eine der häufigsten Brandklassen.

B – Flüssigstoffe: Dazu gehören Benzin, Benzole, Fette, Öle etc.

C – Brände von Gasen (Methan, Propan, Wasserstoff etc.)

D – Brände von Metallen: In dieser Klassen sind auch die Brände von Feuerwerkskörpern zu finden. Sie sind so gefährlich, dass auch die Feuerwehr beim Brand eines Feuerwerkverkaufsstand von einem «Horrorszenario» spricht.

F – Brände von Speiseölen und Fetten: Diese Brandklasse kommt häufig in der Küche vor.

Wie wichtig das Löschen mit dem richtigen Mittel ist, zeigt diese Demonstration (Foto-Galerie). Hier wird ein Fettbrand fälschlicherweise mit Wasser «gelöscht». Das Resultat: ein gewaltiger Feuerpilz. Wie er entsteht, erklärt Dominik Krummenacher: «Ein Liter Wasser wird zu 1700 Liter Wasserdampf. Trifft das Wasser auf das brennende Fett, verwandelt es sich direkt in Wasserdampf. Und da sich Wasserdampf und Fett nicht verbinden, transportiert der Dampf das brennende Fett mit. So entsteht der Feuerpilz.» Richtige Vorgehensweise: Die brennende Pfanne mit dem Deckel oder einer Brandschutzdecke abdecken, den Herd ausstellen und die Pfanne von der heissen Platte nehmen. Das Feuer wird nach einiger Zeit ersticken.

Dem Feuer den Atem und die Energie nehmen

Die wichtigste Lektion des gestrigen Tages war gleichzeitig die einfachste: Was ist ein Feuer? «Für ein Feuer braucht es grundsätzlich drei Komponenten: Sauerstoff, Wärme und einen Brennstoff. Kommen diese drei Pfeiler des Verbrennungsdreiecks im richtigen Verhältnis zusammen, entsteht ein Feuer», so Krummenacher. Wer ein Feuer löschen will, muss dem Dreieck also mindestens einen der Pfeiler entziehen.


Jubiläumsanlass 150 Jahre SFV  in Herisau

(BB) Anlässlich des 150 Jahr Jubiläums des Schweizerischen Feuerwehrverbandes und des Appenzeller Feuerwehrverbandes fand am 9. November 2019 in Herisau ein Fest mit Gedenkfeier und Vorführungen der Feuerwehren statt.

Die Festlichkeiten wurden mit einer Gedenkfeier in der reformierten Kirche in Herisau gestartet, ehe an der Poststrasse die Vorführungen der Feuerwehren begannen. Die Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais zeigte, wie ein Feuerwehreinsatz früher ausgesehen hat. Dazu wurden die Feuerwehrleute mit alten Uniformen und Geräten aus vergangenen Zeiten ausgestattet. Die Feuerwehr Herisau ihrerseits demonstrierte, wie die Feuerwehr heute mit moderner Technik arbeitet. Die Zeiten, als man das Wasser noch durch Manneskraft zum Brandherd pumpen musste sind zum Glück vorbei.

Damals vor 150 Jahren war die Feuerwehr Herisau massgeblich an der Gründung des SFV beteiligt. Allen voran der Herisauer Feuerwehr-Obmann Daniel Oertly. Die Gedenktafel zu seinen Ehren wurde ebenfalls am 9. November 2020 enthüllt. Anschliessend liessen die Feuerwehrleute und ihre Gäste das Fest bei einem Apéro im reformierten Kirchgemeindehaus ausklingen.


Atemschutzausbildung 2019

Training für den Feuerwehrmann. Im TBG soll jeder AdF im Atemschutz ausgebildet sein. Dazu werden einige Übungen im Jahr separat für die AS- Ausbildung gestaltet. Der jährliche Höhepunkt ist die Doppelübung von 4 Stunden intensiv Training.

Das Ausbildungsteam, unter Rolf Oertli und Johannes Schefer, haben für die diesjährige Übung einen besonderen Arbeitsplatz.

In der Langgasse in Gais dürfen wir auf zwei Liegenschaften trainieren die nächstens einer Überbauung weichen müssen.

Inhalt der Ausbildung sind: Einsatz Kellerbrand, Absuchen Retten, Löschtechnik Türöffnung. Die Ausbilder sind immer wieder aufs neue gefordert eine interessante und realitätsnahe Ausbildung zu organisieren. Dies ist dem Team auch dieses Jahr wieder gelungen.


2 Kilometer neue Schläuche

Das Schlauchverlege Fahrzeug vom TBG wurde mit neuen Schläuchen ausgestattet. Im Einsatzgebiet vom TBG gibt es einige abgelegen Orte die mit Löschwasser über weite Distanzen erschlossen werden müssen. Mit der Ersatz Beschaffung der Schläuche sind wir für die Zukunft bestens gerüstet.   hier einige Bilder dazu.


Ausbildungen im Herbst 2019

In den Monaten August und September wird es für die Angehörigen der Feuerwehr spannend und lehrreich.

Es stehen einige Ausbildungen an, vor allem Spezialisten Ausbildungen wie Strassenrettung, Kaderweiterbildung intern und Kantonale Weiterbildungen für Kader stehen an. Hier einige eindrücke zu den Übungen vom Herbst


Bruno Schläpfer ist neuer Feuerwehrinstruktor

Am Freitag wurde in der Kirche von Teufen — nebst 24 weiteren neuen Feuerwehrinstruktoren aus der Ostschweiz — auch Bruno Schläpfer von der Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais brevetiert.

Neu-Feuerwehrinstruktor Bruno Schläpfer aus Teufen (in der Mitte). Links von ihm Fähnrich Johann Herrsche und Jürg Solèr (Direktor AAR), rechts von ihm Walter Hasenfratz (Feuerwehrinspektor AR/AI) sowie Regierungsrat Hansueli Reutegger. (Bild: zVg)

 

Es herrschte eine feierliche Atmosphäre in der Grubenmann-Kirche: nebst Vertretern der kantonalen Gebäudeversicherungen, der Feuerwehrverbände sowie der Politik nahmen auch Feuerwehr-Inspektoren, Gäste sowie die Partnerinnen der Neu-Instruktoren am Anlass teil.

Nach Ansprachen von Regierungsrat Hansueli Reutegger (Verwaltungsratspräsident Assekuranz AR) und Walter Hasenfratz (Feuerwehrinspektor beider Appenzell) wurde die Brevetierung der insgesamt 25 frisch ausgebildeten Männer vollzogen. Zehn von ihnen sind St.Galler. Aus dem Kanton Graubünden waren fünf, aus dem Kanton Zürich ebenso wie aus dem Fürstentum Liechtenstein je drei dabei. Je ein Neu-Instruktor wird künftig in den Kantonen Glarus, Schaffhausen und Thurgau sowie im Appenzellerland wirken.

Der Anlass wurde musikalisch durch Hackbrettspieler Hans Sturzenegger und den Jodelclub Teufen umrahmt, der gesellige Teil fand schliesslich im Saal der «Linde» statt.


Brand Stroh Lastwagen

Das brennt wie Stroh

Beim Lindenkreisel musste die Feuerwehr einen Strohtransporter löschen.

Keine angenehme Situation für den Feierabendverkehr an diesem Freitagnachmittag: Der Lindenkreisel ist teilweise blockiert. Der Grund ist ein Stroh-Transport, der Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehr arbeitet fieberhaft an der Beseitigung von Stroh und Wrack. Die Arbeit ist aber nicht ganz einfach.

Heute war es nichts mit einem ruhigen Wochenausklang. Um 15:24 erhielten die Mitglieder der Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais einen Alarm: „Fahrzeugbrand. Lastwagen mit Stroh brennt beim Lindenkreisel.“ Und genau das fanden sie dort auch vor. Der Lastwagen mit einer grossen Strohladung war wohl nur auf der Durchreise. Just beim Lindenkreisel stellte der Chauffeur dann aber fest, dass seine Ladung Feuer gefangen hatte. „Die Ursache kennen wir nicht. Das könnte irgendetwas gewesen sein“, sagt Feuerwehrkommandant Dominik Krummenacher. Er koordiniert den Einsatz seiner rund 25 Mann (mit Polizei und Hilfsorganisationen rund 40 Mann) und ist entsprechend auf Trab. Er nimmt sich aber kurz Zeit der TP zu erklären, worauf es beim Löschen eines solchen Brandes ankommt. „Die grösste Gefahr ging davon aus, dass das Feuer auf den Lastwagen hätte übergreifen können. Wir mussten also vom Führerhaus nach hinten löschen, um das zu verhindern.“ Dieses Kunststück gelang. Dafür explodierte wegen der grossen Hitze irgendwann einmal ein Reifen. „Das gab einen ganz schönen Knall.“

Mottbrand verhindern

Die grösste Gefahr war damit gebannt. Und laut der Polizei wurde auch niemand verletzt. Aber auch eineinhalb Stunden später haben die Feuerwehrleute noch einiges an Arbeit vor sich. Das Stroh muss eingesammelt und komplett durchnässt werden. „Wir können nicht riskieren, dass es erneut Feuer fängt.“ Die Mulde mit dem Stroh wird dann zur Sicherheit für eine Weile im Bächli angestellt. Und natürlich muss auch der LKW noch abgeschleppt werden. Kurz gesagt: „Das wird noch eine Weile dauern.“ Bis der Kreisel wieder frei ist, muss die Feuerwehr den Verkehr teilweise umleiten. Immerhin: Da der LKW im Kreisel liegenblieb, ist das Vorbeifahren gut möglich. tiz Tposcht

 


Impressionen Nacht der offenen Tore


Ferienpass 2019

Im Rahmen des Appenzeller Ferienpass bzw. „FerienSPASS“ durften vergangene Woche über 30 Kinder den Feuerwehr TBG besuchen. Die Ausbildungsanlage Bächli bietet bester Voraussetzungen für solche Präventionsausbildungen.Während des ereignisreichen Nachmittags lernten die Kinder das richtige Verhalten im Brandfall, durften Einsatzfahrzeuge und Feuerwehr-Ausrüstungen begutachten, den „Grossen“ beim Löschen zuschauen und sogar selber einem „Mini-Brand“ den Garaus machen.

 


Offiziersübung 2019 Appenzeller Mittelland

Der alljährliche Ausbildungsabend für Mittelländer Feuerwehroffiziere wurde diese Jahr mit dem Thema E-Autos, Alternative Antriebe abgehalten. Teilnehmer sind alle Offiziere aus dem Stützpunktgebiet der Feuerwehr TBG. Also alle Nachbarn, Stein, Schlatt Halsen, Speicher und Trogen bei denen bei grossen Einsätzen zur Hilfe geeilt wird. Oder Spezialaufträge wie Strassenrettung schwere Ölwehr  ausgeführt wird. Mit dem diesjährigen Thema ist man wieder am Puls. Die Feuerwehren werden vermehrt mit solchen Fahrzeugen bei Einsätzen konfrontiert. Darum ist der Umgang, sei es bei Rettungen oder bei Fahrzeugbränden, nicht immer ganz unproblematisch. Der Brand eines Lithium Ionen Akkus konnte 1:1 beobachtet werden, dies sorgte bei den Beteiligten zu grossem Erstaunen.


Intensiver Mai 2019

Mit dem Monat Mai haben wir einen sehr intensiven Monat hinter uns.

An verschieden Kursen und Weiterbildungen wurden unsere Feuerwehrmänner Aus - und Weitergebildet.

 

3 Junge AdF wurden in St. Gallen in die Absturzsicherung eingeführt.

1 Neuer Offizier besuchte den Kurs Einsatzführung 1, der in Teufen stattfand.

12 AdF wurden in Rüte AI  auf der Motorspritze ausgebildet.

3 Kadermitglieder waren in Münsingen, BE an einer Waldbrand Weiterbildung.

 

Nebst den Kursen ausserhalb des TBG war eine interne MS Ausbildung Weiterbildungskurs (Halbtag) auf dem Programm.

Bei diesem Halbtag konnten alle Maschinisten ihr Wissen vertiefen und die Anwendungen trainieren.

 

Der Lektionspass 5 hatte die Technische Hilfe als Inhalt, Hebekissen,Seilzugapparat (Habegger), Umlenkungen mit alternativen Methoden wie Titanverankerungen und Holzpfählen wurden trainiert.

 

Hier einige Bilder und Eindrücke aus dem Monat Mai.

 


«Brand in der Klinik Gais»

Ein «brandheisses» Szenario haben am Samstag 18. Mai die Einsatzkräfte des Ausserrhoder Bevölkerungsschutzes geübt. Beteiligt waren rund 100 Personen aus sieben Organisationen.

Ausgangslage der Übung war um 9 Uhr ein fingierter Brandausbruch im 3. Obergeschoss der Klinik Gais. Die Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais musste aus dichtem Rauch Verletzte (dargestellt von Figuranten) retten und Evakuierungen durchführen. Der Rettungsdienst des Spitalverbundes war mit mehreren Ambulanzen vor Ort und kümmerte sich um die Verletzten. Das Care-Team beider Appenzell wurde für die Betreuung der Evakuierten aufgeboten. Die Kantonspolizei übernahm die Gesamteinsatzleitung der Blaulichtorganisationen. Die Klinik beteiligte sich mit ihrem internen Krisenstab an der Übung. Der Gemeindeführungsstab wurde ebenfalls beigezogen, um nach der Bewältigung des Ersteinsatzes zusammen mit der Klinik die weitere Einsatzverantwortung von der Polizei zu übernehmen.

 

Am Mittag wurde die Übung nach einer gemeinsamen Besprechung mit einem von der Gemeinde organisierten Imbiss beendet. Jede einzelne Organisation wird in den nächsten Tagen und Wochen für sich eine detaillierte Auswertung der Erkenntnisse vornehmen.  Diese werden wiederum in die Planung der nächsten Übungen einfliessen. Damit wir eine kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit im Ernstfall erreicht.

 

Ausserrhoder Standard

Dieses koordinierte Vorgehen ist in den letzten zehn Jahren durch stetes Üben zu einem bewährten Standard für die Einsätze des Bevölkerungsschutzes bei Grossereignissen geworden. Sämtliche Partnerorganisationen im Kanton sind mittlerweile mit diesem System vertraut. Die jährlich wiederkehrenden Übungen werden vom Amt für Militär und Bevölkerungsschutz koordiniert und geleitet. Die Gemeinden unterstützen diese regelmässigen Einsatzübungen. Eine ständige Übungsleitung mit Profis aus den einzelnen Organisationen legt jeweils die Übungsszenarien und –ziele fest. Text zvg.


Der Winter ist wieder da

Dem späten Wintereinbruch vom 5.Mai konnten einige Bäume und Äste nicht standhalten. Die Feuerwehr TBG befreite die Pflanzen und Bäume durch abschütteln des Schnees von ihrer Last. Bei einigen konnte nur noch mit der Kettensäge Entlastung geschaffen werden. Durch abtrennen der hängenden Äste wird verhindert das ganze Bäume umstürzen. 

 

Auch die Kultur Landsgemeinde, die diese Jahr in Teufen stattfindet, hatte Pech. 

Das aufgestellte Zirkuszelt litt unter den Schneemassen. Das Nachtessen vom Samstagabend musste kurzfristig verlegt werden. Das Zelt wurde durch die Feuerwehr zusätzlich gesichert und verankert.

Einige Impressionen zum Schneereichen Wochenende.  

 


Neues Logistikahrzeug, für die FW TBG

Kommandant Dominik Krummenacher schüttelt die Hand von Andreas Sanwald (Sanwald Fahrzeugbau AG). Fotos: TBG


Unfall im Mühltobel

Nach einem Unfall kurz vor der Mühltobel-Brücke war die Strasse heute Abend für eine Weile gesperrt. Die Feuerwehr Teufen Bühler Gais ist für die Bergung und Unfallsicherung verantwortlich. Kommandant Dominik Krummenacher kann aber nur wenig sagen.

Nur so viel: Bei dem Unfall handelte es sich um eine Auffahrkollision. Die Feuerwehr war mit rund 25 Mann im Einsatz. „Das ist das klassische Aufgebot bei so einem Strassenunfall. Wie müssen ja auf alles gefasst sein“, so Krummenacher. Die Steinerstrasse bzw. Untere Grub wurde grossräumig abgesperrt – um längere Wartezeiten zu verhindern. tiz


Kehricht wartete nicht auf die Verbrennungsanlage

Sachschaden in noch unbestimmter Höhe ist am Mittwochmorgen, 17. April 2019, an einem Kehrichtwagen beim Brand von mitgeführtem Abfall entstanden.

Der Lenker eines Kehrichtwagens war um 06.45 Uhr mit seinen Arbeitskollegen von Appenzell kommend in Richtung Trogen unterwegs, als er auf der Trogenerstrasse in Bühler im Rückspiegel Rauch feststellte und sein Fahrzeug auf dem nächsten Parkplatz anhielt. Bei der anschliessenden Kontrolle musste er feststellen, dass sich ein grosser Teil des bereits am Vortag geladenen Abfalls entzündet hatte und meldete sich bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau. Der in der Folge aufgebotenen Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais gelang es, die brennende Ladung zu löschen und Schlimmeres zu verhindern. Am Fahrzeug bzw. dem Fahrzeugaufbau entstand Schaden in noch nicht bestimmter Höhe. Personen wurden nicht verletzt.


Alarmübung im Winter

Ein Feuerwehreinsatz bei Schnee und Eis - eine grosse Herausforderung.  Am Montag, 14.Januar 2019 um 19.15 empfingen die Feuerwehrleute vom TBG die Meldung:"Teufen AR Alst 2, Steinerstrasse 17, Brand EFH Eschler" auf ihren Pagern und Smartphones. Für die Einsatzübung konnte die Liegenschaft Steinerstrasse 17 genutzt werden. Das Haus wird demnächst rückgebaut und einem neuen MFH mit freier Aussicht zum Säntis weichen. Das bestehende Objekt ist in Hanglage und sehr komplex gebaut. Der Zugang auf die Südseite des Gebäude ist schwer zugänglich. Geradezu perfekte Bedingungen für eine Feuerwehrübung, welche allen beteiligten einiges abverlangt. Als Rettlinge waren nebst 4 Personen auch 2 Hunde die Aufgabenstellung. Die Reaktionen der Menschen sind schwer vorauszusagen, bei Tieren wird es noch schwieriger. Als Figuranten waren Hundeführer aus Stein und Teufen mit dabei.

Beurteilungspunkte waren: Rettungen, Schadenplatzorganisation ( Winter), Schlauchdienst mit Brandbekämpfung und Sicherheit.

Als Übungsbeobachter beteiligten sich Instruktoren und Kommandanten der Nachbarwehren Stein und Regiwehr. Die Aufgabestellung wurde durch die Beobachter mit einer Gesamtbeurteilung gut bis sehr gut beurteilt. Kdt Dominik Krummenacher zeigt sich äusserst Zufrieden mit dem Einsatz und der Arbeit seiner Mannschaft. Es ist nicht selbstverständlich unter diesen Bedingungen eine derartige Topleistung abzuliefern. Der Start ins Übungsjahr ist bestens geglückt!

 

Der grosse Schnee 2019

 

Der Schnee hält auch die Feuerwehr TGB auf trab. Die grossen Niederschläge haben zur Folge, dass die Hydranten die uns im Einsatzfall mit dem nötige Löschwasser versorgen, tief eingeschneit sind. Eigentlich ist es nicht prinzipiell Sache der Feuerwehr diese freizulegen. Die Gemeinden stellen uns diese Wasserbezüger zur Verfügung.  Da alle Gemeinden und deren Werke sehr intensiv mit der Schneeräumung beschäftigt sind helfen wir mit. 

 

Seit vergangenen Montag werden in Teufen, Bühler und Gais regelmässige Hydranten-Kontrollen durchgeführt. Diese werden wenn nötig vom Schnee befreit und für einen allfälligen Einsatz zugänglich gemacht.

 

Wir sind froh um die Unterstützung der Bevölkerung. Legen Sie die Hydranten in der nähe Ihrer Liegenschaften frei, so sorgen Sie für Ihre eignen Sicherheit und leisten einen Beitrag zum Wohle der Bevölkerung.